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"Wir wollen die Nummer 1 im Doppel werden"

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05.03.2020|13:05 Uhr|von Henrike Maas
"Wir wollen die Nummer 1 im Doppel werden"

Die Qualifikation für die Davis Cup-Finals steht vor der Tür. Deutschland hat am 6. und07. März gute Karten sich gegen Weißrussland durchzusetzen, um im November in Madrid um den Titel mitspielen zu können. Ein Baustein auf diesem Weg wird auch das Doppel sein. Hier gesetzt sind die amtierenden French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies.

Das deutsche Duo traf sich während der Vorbereitung in Düsseldorf mit Marcel Meinert, der für das Videomagazin "Tiebreak" des DTB (Deutscher Tennis Bund) mit den beiden über die bisherige Saison, den Davis Cup, die Olympischen Spiele in Tokio und die weiteren Ziele sprach. Es lässt sich festhalten: Die "KraMies" haben noch einiges vor. 

Die Nummer 1 im Doppel

Ein ganz großes Ziel von Kevin Krawietz und Andreas Mies ist nicht nur, sich weiter unter den Top-Doppeln zu etablieren, sondern in dieser erlesenen Gruppe dann auch an die Spitze der Weltrangliste zu kommen. Krawietz ist derzeit die Nummer 13 der Welt, Mies die 14. Beide standen aber auch schon unter den Top 10 (Krawietz auf 7, Mies auf 8) und haben das Jahr 2019 im Team auf Ranking-Platz 5 beendet. So soll es weitergehen. 

„Wir wollen uns weiter steigern, uns in der Weltspitze etablieren. Das Ziel ist es, uns da oben die nächsten Jahre festzubeißen. Wir haben im Hinterkopf das Ziel, die Nummer eins im Doppel zu werden. Aber wir wissen auch, dass das nicht von heute auf morgen passiert“, sagt Andreas Mies. Gerade im Doppel liegen knappe Siege und Niederlagen sehr dicht beieinander. Da ist auf dem Weg an die Spitze Besonnenheit und Ruhe gefordert. „Wir haben aus dem Jahr 2019 gelernt, dass es nicht nur Erfolg geben kann. Auch wenn die Ergebnisse mal nicht so gut sind, muss man einfach weitermachen“, ergänzt Kevin Krawietz.

Erneute Qualifikation für die Davis Cup-Finals im Blick

Für die Weltrangliste kann die Teilnahme an der Davis Cup-Qualifikation dieses Wochenende, zumindest was die Punkte betrifft, nicht ganz so viel helfen. Für die persönliche und spielerische Entwicklung ist das Team-Event aber sicher eine große Hilfe. Krawietz und Mies, die 2019 bei den Davis Cup-Finals das erste Mal für Deutschland angetreten sind, freuen sich, nun wieder dabei sein zu können. Besonders auch, weil sie in der Heimat spielen. 

„Madrid war ganz besonders, das erste Mal überhaupt beim Davis Cup dabei zu sein und dann direkt bei den Finals. Hier in der Nähe meiner Heimat ist es jetzt noch einmal etwas spezieller. Ich freue mich unglaublich“, sagt Andreas Mies vor der Begegnung gegen Weißrussland. Als Kölner hat der 29-Jährige es bis nach Düsseldorf nicht weit.

Für ihn ist es genauso wie für Krawietz das erste Heimspiel im Davis Cup-Kader. „Madrid war einfach Gänsehaut, da ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Jetzt hier in Düsseldorf vor heimischen Zuschauern, Familien und Freunden wird es aber noch einmal intensiver", meint auch Krawietz in Vorausschau auf den Samstag, an dem das Doppel gespielt wird.

In Sachen Davis Cup-Atmosphäre wissen die beiden eh, wann sie liefern müssen. So haben sie in ihrem allerersten Match für das deutsche Team in einem packenden Duell gegen Argentiniens Leonardo Mayer und Maximo Gonzalez mit 6:7 (4), 7:6 (2), 7:6 (18) gewinnen können. Der dritte Tiebreak ist der bisher längste Tiebreak der Davis Cup-Geschichte.

Olympia im Blick

Genau durch solche Leistungen bietet sich das deutsche Top-Doppel natürlich auch für die kommenden Olympischen Spiele in Tokio an. Dafür stehen die endgültigen Nominierungen zwar noch nicht fest, aber die "Kramies" können sich schon berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme machen. Das wäre dann ein weiterer Haken auf der "Bucket List" der beiden Deutschen. „Wir haben eine ganz gute Chance, bei Olympia dabei zu sein und mit dem Adler auf der Brust nach Tokio zu reisen. Das ist ein Kindheitstraum“, sagt Kevin Krawietz. Der gebürtige Bayer plant - neben dem Doppel - mit Julia Görges auch im Mixed anzutreten. 

(Bild © imago images / Paul Zimmer)

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Henrike Maas
am 05.03.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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