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Friedsam düpiert Mladenovic vor heimischem Publikum

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05.03.2020|19:55 Uhr|von Christian Schwell
Friedsam düpiert Mladenovic vor heimischem Publikum

Anna-Lena Friedsam (WTA 136) hat sich mit einem Sieg über Kristina Mladenovic (WTA 42) ins Viertelfinale des Turniers von Lyon gespielt. die 26-Jährige schlug die an Nummer zwei gesetzte Französin überraschend glatt mit  6:3, 6:3.
   
Dass in einem Damenfeld der erweiterten Weltspitze, in dem zur Zeit die Leistungsdichte sehr hoch ist, vor allen Dingen die aktuelle kurzfristige Form und weniger die über ein Jahr gewachsene Weltranglistenposition in vielen Duellen über Sieg und Niederlage entscheidet, sollte sich heute auch im Match zwischen Anna-Lena Friedsam und Kristina Mladenovic bewahrheiten. 

Mladenovics Service als Einladung für Friedsam

Auch wenn solche Quervergleiche aus den Vorrunden oft hinken: Schon in ihrem ersten Match in Lyon hatten sich Friedsam und Mladenovic gänzlich unterschiedlich präsentiert. Während die Deutsche glatt in zwei Sätzen gegen Anastasiya Komardina in dieses Achtelfinale marschiert war, rumpelte sich Mladenovic als an Nummer zwei gesetzte Spielerin vor heimischen Publikum mehr schlecht als recht unter anderem mit vierzehn Doppelfehlern in drei Sätzen durch ihre Erstrundenpartie gegen Chloe Paquet.

Die Doppelfehler hatte sie heute weitgehend abgestellt, mehr Sicherheit im Service durch reduzierte Geschwindigkeit bedeutete aber auch viele Einladungen für Friedsam, beim Return aggressiv zu Werke zu gehen. Das resultierte direkt zu Matchbeginn in einem Break für die Nummer 136 der Welt, das Friedsam danach völlig problemlos durch den ersten Satz transportierte. Letztendlich holte sie sich diesen dann mit ihrem zweiten Aufschlag-Durchbruch zum 6:3. 

Mladenovics einziges Break kommt zu spät und ist zu wenig

Der Verlauf des ersten Satzes sollte auch den Ton für Durchgang zwei setzen. Friedsam musste zwar eine kritische Situation überstehen, als sie bereits wieder mit Break in Führung drei Möglichkeiten für Mladenovic  zum Rebreak zunichte machen musste. Danach zog sie aber weiter bis auf 4:0 davon. Zwar holte sich die Französin anschließend ein Break zurück, der kurze Zwischensprint, bei dem Mladenovic auch tatsächlich einige gute Punkte aneinander reihte, sollte aber ein Strohfeuer bleiben.

Friedsam nahm das Zepter wieder in die Hand, punktete selbst oder bewegte Maldenovic geschickt um sie zu Fehlern zu treiben.
Nach einer Stunde und  dreizehn Minuten war der Einzug ins Viertelfinale, wo Friedsam auf die an Nummer acht gesetzte Viktoria Kuzmova (WTA 85)  aus der Slowakei treffen wird, perfekt.   

  (Bild: (c) imago images / ZUMA Press)   

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Christian Schwell
am 05.03.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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