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Maden spricht über Corona-Chaos-Abreise aus Kasachstan

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16.03.2020|12:00 Uhr|von Adrian Rehling
Maden spricht über Corona-Chaos-Abreise aus Kasachstan

Er war einer der letzten ATP-Profis, die noch auf dem Platz standen - oder besser gesagt: Stehen sollten. Laut Google-Ergebnisdienst ist sein Zweitrunden-Match auch immer noch gelistet - wird aber vermutlich nie mehr stattfinden.

Yannick Maden reiste in der vergangenen Woche nach Sur-Sultan, war dort an Position zwei gesetzt. Am Mittwoch sollte es dann gegen den Russen Alexey Zakharov gehen. Doch dazu kam es nie. Der DTB-Profi berichtete nun der englischen Tageszeitung The GuardianDTB-Profi berichtete nun der englischen Tageszeitung The Guardian: "Ich habe gewartet und gewartet. Am Montag kam nichts Neues, alles beim Alten."

Doch dann ging es plötzlich ganz schnell. Das zentralasiatische Kasachstan machte deutlich, dass deutsche, italienische und französische Bürger unter Quarantäne gestellt werden würden. Hätte für Maden geheißen: Mindestens 14 Tage im Hotelzimmer. Eine Horrorvorstellung für den Deutschen, der daraufhin selbst die Zügel in die Hand nahm.

Der Zwangs-Quarantäne um knapp 7 Stunden entkommen

"Wir waren um 16.30 Uhr am Flughafen, weil ein Österreicher uns gesagt hat, dass wir, wenn wir bis Mitternacht noch vor Ort wären, in Quarantäne kommen würden." Der besagte ÖTV-Profi war Jurij Rodionov, der gut Russisch spricht und dadurch etwas besser informiert schien. Letztlich war Rodionovs Initiative genau richtig, wie auch Maden im Nachhinein betrachtet so sieht.

"Am Ende war es die richtige Entscheidung. Oder halt die falsche, überhaupt dorthin zu fliegen. Wir waren zu dem Zeitpunkt noch nicht zu sehr gestresst oder verängstigt, aber wir wollten natürlich nicht in einem fremden Land in die Quarantäne. Das war unser wichtigster Punkt." Über Moskau ging es dann zurück nach Stuttgart, auch die DTB-Profis Mats Moraing und Tobias Kamke nahmen kehraus aus Nur-Sultan.
 

(Bild (c) imago images / ActionPictures)

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Adrian Rehling
am 16.03.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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