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US Open und Laver Cup schießen hart gegen Roland Garros

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18.03.2020|14:00 Uhr|von Maximilian Bohne
US Open und Laver Cup schießen hart gegen Roland Garros

Es kam wie aus dem Nichts: Am Dienstagnachmittag gaben die Veranstalter der French Open bekannt, das Turnier nicht wie gewohnt zwischen Mai und Juni, sondern aufgrund der Corona-Epidemie vom 20. September bis zum 4. Oktober austragen zu wollen.

Am Dienstagnachmittag gaben die Veranstalter der French Open bekannt, das Turnier nicht wie gewohnt zwischen Mai und Juni, sondern aufgrund der Corona-Epidemie vom 20. September bis zum 4. Oktober austragen zu wollen.
 
Roland Garros informierte so gut wie niemanden
 
Zwar wurde schon seit Tagen spekuliert, ob das größte Sandplatzturnier der Welt wie geplant stattfinden könne und eine Verschiebung ist nicht wirklich überraschend. Die Art und Weise der Verkündung stieß aber doch vielerorts auf großen Unmut. Nicht nur bei den Spielern, die teilweise erst über Twitter davon erfuhrenNicht nur bei den Spielern, die teilweise erst über Twitter davon erfuhren, auch andere Turnierveranstalter, die ATP und die WTA wurden nicht im Voraus über die Verschiebung informiert. Kaum verwunderlich also, dass der Vorstoß der French-Open-Verantwortlichen vielen missfällt. In den Zeitraum fallen etliche Turniere, die so nicht wie gewohnt stattfinden können und das US-Open-Finale findet nur sieben Tage vor dem neu geplanten Start von Roland Garros statt.
 
USTA macht ihrem Ärger Luft
 
Die USTA, Veranstalter der US Open, machte ihrem Ärger über die eigennützige Aktion auch nach wenigen Stunden Luft. „Die USTA führt die Planung für die US Open 2020 weiter und ändert zu diesem Zeitpunkt nichts am geplanten Ablauf. Es sind aber noch nie da gewesene Zeiten und wir prüfen all unsere Optionen, auch eine Verschiebung des Turniers auf einen späteren Zeitpunkt. Zu einer Zeit, in der die Welt zusammenkommt, sollte eine solche Entscheidung aber nicht einseitig getroffen werden und daher würde die USTA sie nur in vollständiger Absprache mit den anderen Grand Slams, der ATP, WTA, ITF und anderen Partnern, inklusive des Laver Cups, treffen.“


 
„Wollen den Laver Cup wie geplant durchführen“

Ein deutlicher Seitenhieb gegen den Egotrip aus Paris. Auch der voll getroffene Laver Cup meldete sich in einem Statement zu Wort: „Die Tenniswelt hat heute herausgefunden, dass die Französische Tennis Förderation Roland Garros wegen COVID-19 vom 20. September bis zum 4. Oktober austragen will. Diese Daten überlappen mit denen des bereits ausverkauften Laver Cups, der vom 25. bis zum 27. September im TD Garden in Boston geplant ist. Diese Verkündung kam Überraschend für uns und unsere Partner, die ATP, die USTA und Tennis Australia. Sie wirft viele Fragen auf und wir prüfen unsere Situation. Zu diesem Zeitpunkt wollen wir den Fans, Sponsoren, TV-Veranstaltern, Mitarbeitern, Freiwilligen, Spielern und der Stadt Boston mitteilen, dass wir den Laver Cup 2020 wie ursprünglich geplant durchführen wollen.“


 
Wie und ob die Verantwortlichen von Roland Garros auf das deutliche Feedback reagieren, bleibt abzuwarten. Die plötzlich geplante Durchführung von US Open und French Open innerhalb von nur fünf Wochen und die Kollision mit dem Laver Cup werden die Tenniswelt jedenfalls noch weiter beschäftigen.

(Bild © imago images / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 18.03.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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