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Jetzt droht tatsächlich die Wimbledon-Absage

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25.03.2020|21:20 Uhr|von Adrian Rehling
Jetzt droht tatsächlich die Wimbledon-Absage

Offiziell soll die Tennispause bis zum 7. Juni gehen. Und danach? Kaum jemand kennt die Antwort auf diese Frage. Einfach deshalb, weil das Coronavirus immer schlimmer zu werden scheint. Da aktuell auch Großbritannien mit voller Wucht getroffen wird, könnte sogar Wimbledon abgesagt werden.

Alleine die Tatsache, dass sich die Organisatoren über die offiziellen Social-Media-Accounts sowie die eigene Homepage an die Öffentlichkeit richteten, spricht für den Ernst der Lage. Eigentlich sollte vom 29. Juni an im All England Lawn Tennis and Croquet Club um Grand-Slam-Ehren gespielt werden. Doch entgegen zum Beispiel der skurrilen Annahmen von US-Präsident Trump wütet Covid-19 aktuell mit voller Wucht auf der Insel.

Die Zahl der Virus-Infizierten in Großbritannien hat sich auf 8365 erhöht (darunter Prinz Charles), die Zahl der Toten ist auf 436 gestiegen. Damit sind im Vereinigten Königreich bereits deutlich mehr Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben als in Deutschland.

Deshalb räumte das AELTC - das Wimbledon-Organisationskommitee - quasi alle Szenarien ein. Eine Austragung, eine Verschiebung, sogar eine Absage.

Die Absage im Wortlaut

"Das AELTC kann bestätigen, dass es eine detaillierte Bewertung aller Szenarien für Wimbledon 2020 vorsieht, einschließlich Verschiebung und Absage infolge des COVID-19-Ausbruchs. Das AELTC plant seit Januar Notfallmaßnahmen und arbeitet eng mit der britischen Regierung und den Gesundheitsbehörden zusammen, um deren Rat zu befolgen und die wahrscheinlichen Auswirkungen von COVID-19 und den staatlichen Sofortmaßnahmen auf die Championships zu verstehen. Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen dieser schlimmen Krise. Ein Notfalltreffen des AELTC-Hauptausschusses ist für die nächste Woche geplant. Zur Vorbereitung kommunizieren wir eng mit der LTA sowie mit ATP, WTA, ITF und den anderen Grand Slams. Die finale Vorbereitung soll Ende April beginnen.

Aufgrund der Ratschläge, die wir von den Gesundheitsbehörden erhalten haben, deutet das sehr kurze Zeitfenster, das uns aufgrund der Beschaffenheit unserer Oberfläche zur Verfügung steht, darauf hin, dass die Verschiebung nicht ohne erhebliches Risiko und Schwierigkeiten bleibt. Das Spielen hinter verschlossenen Türen wurde offiziell ausgeschlossen."

Richard Lewis, AELTC-Vorstandsvorsitzender: "Die beispiellose Herausforderung durch die COVID-19-Krise wirkt sich weiterhin auf unsere Lebensweise auf eine Weise aus, die wir uns nicht hätten vorstellen können, und unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen in Großbritannien und in der gesamten Welt. Die wichtigste Überlegung betrifft die öffentliche Gesundheit, und wir sind entschlossen, bei unseren Entscheidungen verantwortungsbewusst zu handeln. Wir arbeiten hart daran, unsere Pläne für 2020 sicherer zu machen, und haben für nächste Woche eine Dringlichkeitssitzung des AELTC-Hauptausschusses einberufen, auf der eine Entscheidung getroffen wird."

(Bild (c) imago images / Action Plus)

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Adrian Rehling
am 25.03.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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