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So voll wird der Tennis-Sommer 2021

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04.04.2020|09:10 Uhr|von Christian Schwell
So voll wird der Tennis-Sommer 2021

Der weitere Verlauf der Tennis-Saison 2020 ist aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie derzeit weitestgehend unklar. Bestätigt ist mittlerweile nach der Wimbledon-Absage, dass es bis Mitte Juli weder bei den Damen noch bei den Herren Profitennis auf irgendeiner Ebene geben wird. Aber auch was danach in diesem Jahr noch kommen kann ist mehr denn je in der Schwebe.

Neustart im Juli oder kompletten Saison Absage

Noch plant der amerikanische Tennisverband offiziell für eine Austragung der US Open an ihrem geplanten Termin, im Moment wird das Louis-Armstrong-Stadium allerdings als Essensausgabe-Stelle genutzt. Und auch wenn Optimisten wie Boris Becker vor zuviel Schwarzmalerei warnen und eine Wiederaufnahme der Saison in Aussicht stellen, mehren sich Stimmen wie die von Craig Tiley. Der Chef mächtigen australischen Tennisverbandes und Direktor der Australian Open befürchtet, dass es in diesem Jahr überhaupt kein Tennis mehr geben könnte. Dann wäre zum Beispiel auch die umstrittene geplante Verlegung der French Open direkt hinter die US Open hinfällig.   

Der Tennis-Sommer 2021: Ein Großevent nach dem anderen

Weniger ungewiss als der Blick auf den Tennis-Sommer 2020 erweist sich da die Vorausschau auf 2021. Im Gegensatz zu den Machern des französischen Grand-Slam-Turniers haben die Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio mittlerweile für dieses Jahr komplett die Reißleine gezogen und die sportliche Großveranstaltung auf 2021 verschoben. Das hinterlässt dann im Sommer des nächsten Jahres auch im Turnierkalender des Tennis seine Spuren: Angefangen von Wimbledon bis hin zu den US Open folgt für die Profis ein großes Turnier nach dem anderen.

Schon eine Woche nachdem in London endlich mit einem Jahr Verspätung die Sieger der 134. Ausgabe der All England Championships gekürt worden sind, wird es ab dem 24. Juli 2021 in Tokio um Olympiagold gehen. Wiederum nur eine Woche später gibt es dann Masters-Tennis im Doppelpack, denn ab 9. August stehen dann direkt hintereinander die 1000er-Turniere in Kanada und Cincinnati an, bevor es am 30. August auch schon mit den US Open losgeht. Über zwei Monate hinweg wird sich die komplette Tennis-Elite also bei gleich fünf großen Events miteinander messen. 

Die Hoffnung auf die Rückkehr zur Normalität

So viele wichtige Turniere mit großen Teilnehmerfeldern in so kurzer Zeit bedeuten eine hohe Belastung für die die Profis, gerade falls 2020 nur noch wenig oder sogar kein Tennis mehr gespielt wird, sollten sich die Klagen darüber aber eher in engen Grenzen halten. Spieler und Spielerinnen werden wie die Fans eher froh darüber sein. Denn so viele Turniere auf drei Kontinenten in so kurzer Zeit sind leider etwas, von dem man im Moment nur träumen kann. Es wäre eine Rückkehr zur Normalität.    

(Bild: (c) imago Images / AFLOSPORT / Sven Simon / ZUMA Press / Xinhua)

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Christian Schwell
am 04.04.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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