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Dustin Brown und die perfekte Quote gegen “Rafa”

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06.04.2020|13:00 Uhr|von Henrike Maas
Dustin Brown und die perfekte Quote gegen “Rafa”

Hätte man uns vor einem Jahr gesagt, dass in 2020 Wimbledon ausfallen würde, hätten wir die entsprechende Person wohl für verrückt erklärt. Doch was vor 365 Tagen noch wie der helle Wahnsinn geklungen hätte, ist heute Realität. "The Championships Wimbledon", die Mutter aller Tennisturniere und eines der bekanntesten Sportevents der Welt, kann aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. 

Magischer Moment in Wimbledon

Da bleibt einem derzeit nur das Schwelgen in Erinnerungen, um so die lange Zeit bis 2021, wenn das Turnier dann hoffentlich wieder ausgetragen wird, zu überbrücken. Erinnerungswürdige Momente hat Wimbledon ja einige zu bieten. Die ganze Atmosphäre und Tradition des Turniers scheinen in den Spielerinnen und Spielern etwas hervorzurufen, dass sie zu ganz besonderen Leistungen treibt. Nicht umsonst spricht man bei SW19 gern selbst vom "Pursuit of Greatness", dem Streben nach Größe.

Einer dieser großen und magischen Momente geht auf das Konto von Dustin Brown. Das war 2015 als der Deutsch-Jamaikaner mit spektakulärem Rasentennis in der zweiten Runde niemand anderen als Rafael Nadal aus dem Turnier kegelte. Ein Match, das weder Brown noch Wimbledon jemals vergessen werden, und das Teil einer ziemlich ungewöhnlichen Bilanz ist. 

Rasen und Rafa - für Brown die perfekte Mischung

Denn auch dank dieses Sieges ist Dustin Brown einer von nur zwei derzeit aktiven Spieler mit einer positiven Matchbilanz gegen Nadal. 2:0 lautet das Head-2-Head des 35-Jährigen gegen den Spanier. Vor dem erwähnten Wimbledon-Triumph in 2015 hatte Brown bei den Gerry Weber Open 2014 (inzwischen Noventi Open) in Halle Nadal das erste Mal düpiert. Rasen und "Rafa" sind für den Deutsch-Jamaikaner die perfekte Kombination. Sagt "Dreddy" auch selber, dass er Nadal auf einem anderen Belag als Rasen lieber nicht gegenüberstehen wollen würde. 

Der andere aktive Spieler mit einer positiven Bilanz gegen Rafael Nadal ist Novak Djokovic. Er führt das direkte Duell mit 29 zu 26 Siegen an. Der letzte Triumph des Serben kommt dabei aus diesem Jahr, als er Nadal beim ATP Cup im Januar mit 6:2 und 7:6 im Finale besiegte. Zudem hatten in den letzten Jahren Nick Kyrgios, Borna Coric und Denis Shapovalov eine Zeit lang mal eine positive Bilanz gegen den Spanier, die hat "Rafa" aber inzwischen alle wieder reinholen können. Sonst sind es nur noch ehemalige Profis, die Rafael Nadal öfter besiegt haben als umgekehrt. Die bekanntesten unter ihnen sind Nikolay Davydenko (6:5 - letzter Sieg gegen Nadal in 2011), Alex Corretja (2:0 - letzter Sieg gegen Nadal in 2003) und Dominik Hrbaty (3:1 - letzter Sieg gegen Nadal in 2005). 

(Bild © imago images / Xinhua)

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Henrike Maas
am 06.04.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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