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Angstgegner Stan: Dieser Aufschlag-Riese zittert vor ihm

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12.04.2020|12:45 Uhr|von Dennis Ebbecke
Angstgegner Stan: Dieser Aufschlag-Riese zittert vor ihm

Mit Blick auf das Draw eines Tennisturniers denken die meisten Spieler auf der Tour ähnlich: In den ersten Runden hat man zwar keinen wirklichen Lieblingsgegner, doch Aufschlag-Riesen möchte man zunächst möglichst aus dem Weg gehen. Die wenigsten spielen gerne gegen Typen wie Isner, Raonic, Karlovic und Co. Der Grund: Sie sind einfach unberechenbar. Nur Stan Wawrinka scheint (zumindest mit einem bestimmten aufschlagstarken Profi) kein Problem zu haben, wie die Head-to-Head-Bilanz offenbart.

Die Rede ist von Marin Cilic, der - wie viele andere großgewachsene Spieler auf der Tour auch - in der Regel auf eine hohe Anzahl freier Punkte vertrauen kann. Der jeweilige Gegner muss sich daher auf längere Matches einstellen und mehr tun als vielleicht in anderen Duellen. Hört der Kontrahent des Kroaten jedoch auf den Namen Wawrinka, ist alles anders. In knapp 15 Jahren trafen die beiden 15-mal aufeinander, 13-mal hieß der Sieger "Stan the Man", der übrigens Ende März seinen 35. Geburtstag feierteEnde März seinen 35. Geburtstag feierte.

Epische Matches zwischen Wawrinka und Cilic? Fehlanzeige!

Offensichtlich scheint Cilic mit der Power-Rückhand und den weiteren Qualitäten des quirligen Schweizers nicht wirklich zurechtzukommen. Von epischen Matches kann ebenfalls keine Rede sein. Fünfsatzmatches? Fehlanzeige! Nur einmal ging es zwischen diesen beiden Spielern über vier Sätze - und zwar bei den Australian Open 2010. Interessanterweise war dieses Aufeinandertreffen eines von insgesamt zweien, das Cilic für sich entscheiden konnte.

Die anschließenden neun Duelle gingen an Wawrinka, darunter eine Demontage 2014 in Monte Carlo, bei der Cilic mit 0:6, 2:6 deutlich unter die Räder geriet. Ein wenig Hoffnung kann der 1,96 Meter-Hüne aus dem bis dato letzten Duell ziehen. Beim Paris-Masters im vergangenen Jahr musste sich Wawrinka in beiden Sätzen in Geduld üben, ehe er mit 7:6, 7:6 in die nächste Runde einziehen konnte.

Nur 2010 hatte der Kroate den Wawrinka-Dreh raus

Dennoch: Cilic kann die Corona-Pause auf jeden Fall nutzen, um sich ein Konzept gegen einen seiner größten Angstgegner zurechtzulegen. Niemand möchte schließlich zehnmal in Folge gegen denselben Kontrahenten Lehrgeld bezahlen. Vielleicht lohnt sich ja ein Blick zurück ins Jahr 2010, als der Kroate Wawrinka nicht nur in "Down Under", sondern auch im Finale von Chennai stoppen konnte.

(Bild (c) imago images / Xinhua)

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Dennis Ebbecke
am 12.04.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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