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"Die Öffnung der Plätze - das muss doch überall gehen"

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23.04.2020|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
"Die Öffnung der Plätze - das muss doch überall gehen"

Insgesamt drei Bundesländer haben den Schritt nach vorn gewagt. Dort sind die Tennisplätze wieder - bei Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln - für die Amateurspieler verfügbar. Doppel-Held Kevin Krawietz hinterfragt nun, warum nicht alle nachziehen.

Der French-Open-Doppel-Sieger vom vergangenen Jahr könne selbst seit knapp zwei Wochen wieder trainieren: "Da ich zum Olympia-Perspektiv-Kader gehöre, darf ich in den Bundesstützunpunkten wieder ran. Ich habe in Oberhaching schon die eine oder andere Einheit absolviert."

Krawietz berichtet über die Rückkehr nach der ungewohnt langen Pause: "Es tut auf jeden Fall gut, den Schläger wieder in die Hand zu nehmen. Andererseits ist es schon schwierig, den vollen Fokus auf die Einheiten zu legen. Denn niemand von uns weiß, wann es wieder losgeht, ob wir jetzt noch drei oder vielleicht sogar sechs Monate trainieren müssen. Trotzdem tut es gut, den Schläger in die Hand zu nehmen, den Ball zu spüren und einfach wieder ein paar Jungs zu sehen - natürlich mit genügend Abstand."

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Krawietz blickt auf die breite Masse

Wer den 28-Jährigen kennt, weiß aber eben auch, dass er nicht nur auf sein eigenes Glück achtet, sondern auch auf die Mitmenschen. Deshalb hinterfragt der Coburger die immer noch gesperrten Plätze in vielen Bundesländern.

"Ich hoffe, dass es in Bayern jetzt auch bald Lockerungen gibt, damit auch die Hobbyspieler wieder auf die Plätze können. Speziell im Tennis und im Golf können die Abstandsregeln aus meiner Sicht gut gewährleistet werden. Das muss doch überall gehen. Es kann nicht sein, dass sich die Leute im Supermarkt ständig in die Quere kommen - aber dann darf kein Tennis gespielt werden? Da muss zwischen Mannschafts- und Einzelsportarten unterschieden werden."

(Bild (c) imago images / Beautiful Sports)

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Adrian Rehling
am 23.04.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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