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Dieser Legenden-Sohn trainiert demnächst bei Rafa

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30.04.2020|12:50 Uhr|von Christian Schwell
Dieser Legenden-Sohn trainiert demnächst bei Rafa

Im Moment ruht in Rafael Nadals Tennis Academy der Spielbetrieb wie praktisch überall auf der Welt. Wenn aber in Manacor auf Mallorca wieder gespielt und trainiert werden kann und es auch möglich ist, aus Schweden Richtung Balearen zu reisen, wird das Trainingszentrum des aktuellen Weltranglistenzweiten einen neuen Schüler mit äußert prominenten Nachnamen bekommen. 

Umzug von Stockholm nach Manacor steht bevor 

Wie die Zeitung "Expressen" berichtet, wird Leo Borg, der Sohn der schwedischen Tennis-Legende Björn Borg, seinen Trainingsmittelpunkt demnächst in die Rafael Nadal Academy verlagern. Bisher trainierte Borg Junior in Stockholm in der Jugend-Akademie des Royal Lawn Tennis Club (KLTK). Jetzt steht ein Wechsel an, der wohlüberlegt scheint. Björn Borg hat die Akademie des spanischen Superstars in der Vergangenheit schon selbst inspiziert und sich äußerst lobend über die Qualität des Trainings dort geäußert, die auch schon Sohn Leo Borg bei einigen mehrwöchigen Aufenthalten erfahren durfte. Die Nadal Academy verfügt über insgesamt 26 Courts, auf denen seit 2016 Profis wie Amateure versuchen, ihr Tennis auf ein neues Level zu heben.

Vorbild Ruud: Die skandinavisch-mallorquinische Kombi passt

Jetzt soll also der permanente Wechsel dorthin für Borg folgen. Und die Kombination als mallorquinischer Akademie und skandinavischem Talent hat sich auch schon durchaus als sehr fruchtbar erwiesen. Der Norweger Casper Ruud ist nämlich der bisher erfolgreichste Spieler der Akademie und hat es mit der Trainingsarbeit auf Mallorca in diesem Jahr als 21-Jähriger bis unter die Top 40 der Welt geschafft, ein Turniersieg in Buenos Aires inklusive. Er ist der Musterschüler der Nadal-Akademie. 

Große Fußstapfen

Von den Erfolgen Ruuds ist der 17-jährige Leo Borg aber noch fast ebenso weit entfernt wie davon, in die Fußstapfen seines mit elf Grand-Slam-Erfolgen dekorierten Vaters zu treten. Borg, der in diesem Jahr sein Profi-Debüt beim Challenger in Bergamo gab, ist zur Zeit die Nummer 111 der Welt - bei den Junioren. Der Schritt zu Nadal und seiner Akademie zeigt aber, dass es für den jungen Schweden noch höhere Ziele gibt.    

(Bild: (c) imago images / HochZwei/Syndication)   

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Christian Schwell
am 30.04.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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