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"Ich war ein wenig wie Kyrgios, als ich jünger war"

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09.05.2020|13:00 Uhr|von Maximilian Bohne
"Ich war ein wenig wie Kyrgios, als ich jünger war"

Ein Jahr ist es her, dass er in Madrid den Tennisschläger an den Nagel hängte. Jetzt spricht David Ferrer bei Radio Marca über seinen Rücktritt, sich selbst in jungen Jahren und Nick Kyrgios.


 
„Es ist schön, sich an meinen Abschied zu erinnern“, sagt „Ferru“ ein Jahr nachdem er sein letztes Profispiel gegen Alexander Zverev bei den Mutua Madrid Open bestritt. Ganz losgelassen hat ihn das Spielen aber noch nicht: „Ich vermisse den Wettbewerb“, gibt der Spanier zu, „weil ich als Zuschauer ja noch immer mit ihm verbunden bin.“
 
„Könnte mich als Trainer anpassen“
 
Vielleicht kommt ja eines Tages eine Rückkehr infrage, wenn auch wohl nicht als Spieler. Aber vielleicht als Trainer? „Wenn du ein Trainer bist, nimmst du eine Herausforderung an. Bei jedem Spieler ist der Charakter anders, aber da könnte ich mich anpassen. Ich hatte auch einen schwierigen Charakter“, so der ehemalige Weltranglistendritte und French-Open-Finalist. Angesprochen auf den „Australischen Rebellen“ Nick Kyrgios antwortet der 38-Jährige, er wäre auch ein bisschen wie der Australier gewesen. „Ich habe Schläger und andere Dinge kaputt gemacht. Ich verstehe diese Aspekte, man kann sie verbessern. Hoffentlich kann Kyrgios beständig an sich arbeiten.“


 
Schon zu aktiven Zeiten verstand sich der Spanier gut mit dem „Bad Boy“ der Tennisszene. Nach einem Aufeinandertreffen 2013 gab Ferrer dem erst 18-jährigen und sehr sorglosen Kyrgios den Tipp mit, „leiden zu lernen“. Und der nahm den Ratschlag sogar an. „Er war immer nett zu mir“, sagt Kyrgios über den Sandplatzspezialisten.
 
„Vielleicht genießen wir Roger und Rafa so länger“
 
Mit der vom Coronavirus verhängte Zwangspause kam Ferrer nicht besonders gut klar. „Ich musste aufhören, die Nachrichten zu sehen“, sagt er, der Beginn sei besonders schwer gewesen. Aber immerhin habe die Aussetzung der Tennistour vielleicht auch etwas Gutes: „Für Rafa und Roger kann die Pause gut sein“, schmunzelt Ferrer, „vielleicht können wir sie so noch ein paar Jahre genießen.“

(Bild © imago images / AAP)

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Maximilian Bohne
am 09.05.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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