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"Petkos" neue Pläne: So sinnvoll nutzt sie die Corona-Pause

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10.05.2020|09:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
"Petkos" neue Pläne: So sinnvoll nutzt sie die Corona-Pause

Erst die Knie-OP, dann die Corona-Krise: Andrea Petkovic hat in diesem Jahr noch kein einziges Match absolviert. Da die WTA-Tour bis mindestens zum 13. Juli pausiert, wird sich daran in den kommenden Wochen auch nichts ändern. Natürlich hat die globale Pandemie den Terminplan aller Tennisprofis kräftig durcheinandergewirbelt, doch für "Petko" gilt das in besonderem Maße.

Eigentlich wollte die 32-Jährige ihre aktive Karriere 2020 ausklingen lassen. Ganz bewusst wollte sie nicht klammheimlich von der großen Bühne verschwinden, sondern ihren Fans bei den Turnieren sozusagen persönlich Lebewohl sagen. Da diese Möglichkeit aus den zwei genannten Gründen bisher nicht gegeben war, hatte die ehemalige Top-10-Spielerin bereits im März verkündet, dass man sie 2021 noch auf der Tour sehen wird. "2020 sollte ein Ausklingjahr werden. Das fällt eher aus. Ich hänge noch ein Jahr dran. Ich möchte die Turniere abreisen und mich verabschieden", erklärte Petkovic im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Petkovic: Keine Langeweile während der Corona-Pause

Langeweile kam bei Petkovic in der Corona-Pause bisher nicht auf. Die DTB-Spielerin trat im ZDF als Moderatorin in Erscheinung und erfüllte sich ihren lang gehegten Wunsch, einen Online-Buchklub ("Racquet Book Club") zu gründen. Allerdings hat "Petko" auch als Tennisspielerin noch einiges vor. Daher hält sie sich beim TEC Darmstadt fit. Als Berufsspielerin mit einer Sondergenehmigung ausgestattet, durfte sie in den vergangenen Wochen bereits einige Bälle schlagen.

Petkovic muss sich Schritt für Schritt herantasten. Nachdem sie den Beginn der Saison aufgrund einer Knochenprellung im Knie verpasst hatte, verletzte sie sich nach dem Wiedereinstieg ins Training erneut an besagtem Knie. Die Folge: Die Deutsche musste sich im Februar einer Operation unterziehenmusste sich im Februar einer Operation unterziehen, die gut verlief. Inzwischen steht die Nummer 87 der Weltrangliste wieder auf dem Court, wie sie kürzlich gegenüber der FAZ bestätigte: "Ich trainiere eine Stunde am Tag auf dem Platz, um im Schlag zu bleiben und mich fit zu halten. Nachmittags mache ich was Firnessmäßiges, was ich halt so im Rahmen meines Hauses und des Waldes nebendran machen kann."

"Petko" plant Trainingslager vor Saison-Neustart

Wenn "Petko" etwas macht, dann richtig - ob auf oder abseits des Courts, wo sie die Grundlagen für eine Karriere nach der Karriere bereits gelegt hat. Noch ist die sympathische Hessin mit Leib und Seele Tennisspielerin, die vor dem Re-Start der WTA-Tour noch einmal alle Kräfte bündeln möchte. "Mein Plan ist, dass ich einen Monat, bevor es wieder losgeht, ins Trainingslager gehe."

Wir wünschen Andrea Petkovic von Herzen einen verletzungsfreien Karriereausklang mit einigen Highlights in 2020 und 2021 - und natürlich mit dem einen oder anderen "Petko-Dance".

(Bild (c) imago images / Gerry Schmit)

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Dennis Ebbecke
am 10.05.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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