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Die schönsten Courts der Welt

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31.05.2020|10:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
Die schönsten Courts der Welt

Das größte Tennisstadion der Welt ist bekanntlich das Arthur Ashe in Flushing Meadows. Über 22.000 Zuschauer können auf dem Centre Court der US Open das vierte Grand-Slam-Turnier des Jahres verfolgen. Auch wenn diese Arena natürlich eine besondere Faszination auf jeden Tennisfan ausübt, gibt es auf der Welt noch schönere Schmuckstücke, die wir im Folgenden vorstellen wollen. Auf diesen Courts macht Tennis doppelt Spaß!

Paris

Das Wohnzimmer von Rafael Nadal, der die French Open bereits zwölfmal für sich entscheiden konnte, lockt mit Pariser Chic und inzwischen auch mit einer hochmodernen Dachkonstruktion, die aufgrund der Corona-Verschiebung erst im September mit Live-Tennis eingeweiht werden kann. Der Court Philippe Chatrier (ca. 15.000 Sitzplätze) wurde nach den French Open 2018 abgerissen und wieder neu aufgebaut. Jetzt ist der Centre Court der ganze Stolz des Stade Roland Garros, zu dem auch die Courts Suzanne Lenglen und Simonne Mathieu sowie 17 weitere Tennisplätze gehören.

Monte Carlo

Schöne Aussichten erwarten Fans und Spieler beim Monte Carlo Masters. Im Fürstentum brennen nicht nur die Formel-1-Boliden schnellste Rennrunden auf dem Stadtkurs in den Asphalt, sondern hier schlagen sich auch die größten Tenniscracks gelbe Filzkugeln um die Ohren. Dabei besteht durchaus die Gefahr, dass der eine oder andere Ball im Meer versenkt wird - die Nähe zur Côte d'Azur ist himmlisch. Der Monte Carlo Country Club befindet sich übrigens nicht direkt in Monaco, sondern in der Gemeinde Roquebrune-Cap-Martin. Der 2015 nach Fürst Rainier III. bennante Centre Court fasst 10.200 Zuschauer.

Rom

Im Foro Italico kommen Sportfans voll auf ihre Kosten. Innerhalb dieses gigantischen Komplexes wurde die Olympischen Sommerspiele 1960 ausgetragen, ehe hier 30 Jahre später Deutschland Fußball-Weltmeister wurde. Auch das Rom Masters findet seit 1934 im Foro Italico (zuvor ab 1930 in Mailand) statt. Es zählt zu den ältesten Tennisturnieren auf der Tour. Das Stadion, an der Viale del Gladiatori nordwestlich vom Zentrum am Tiber gelegen, bietet 10.400 Menschen Platz, seit es 2010 renoviert wurde. Bella Italia!

Indian Wells

Wenn man diesen Mega-Komplex etwa im Rahmen eines Urlaubs in Palm Springs einmal gesehen hat, wird man nachvollziehen können, warum Tommy Haas als Turnierdirektor des Indian Wells Masters fungiert. Es bringt schon einen ganz besonderen Charme mit sich, sowohl die umliegenden Berge als als auch gleichzeitig Tennismatches bewundern zu können. Das Highlight des Indian Wells Tennis Gardens ist das Stadium 1, das mit seiner Kapazität von 16.100 Plätzen als das zweitgrößte reine Tennisstadion der Welt gilt.

Wimbledon

Über die Faszination Wimbledon ist vermutlich bereits alles gesagt worden. Der Traum eines jeden Tennisfans ist es, zumindest einmal im Leben bei dem Rasen-Grand-Slam im All England Lawn Tennis and Croquet Club dabei gewesen zu sein. Viele Hüte, noch mehr Erdbeeren und stets in Weiß gekleidete Tennisstars machen dieses Major zum alljährlichen Highlight. Den Centre Court bezeichnete Boris Becker einst als sein Wohnzimmer, ehe Roger Federer zum absoluten Publikumsliebling avancierte. 2009 wurde dem Wimbledon-Stadion ein Dach verpasst. Seitdem kann der typisch englische Regen den 15.000 Zuschauern und den Spielern nicht mehr den Spaß verderben.

Melbourne

Die Australian Open werden nicht ohne Grund als "Happy Slam" bezeichnet - und daran hat die Rod Laver Arena sicherlich einen großen Anteil, die nicht nur Novak Djokovic happy macht. Mit acht Triumphen ist der Serbe der Rekordsieger in "Down Under". Anfang des Jahres bezeichnete er die Rod Laver Arena, die über ein Fassungsvermögen von knapp 15.000 Plätzen verfügt, als sein absolutes Lieblingsstadion. Mitten im Melbourne Park gelegen, ist das nach Tennis-Legende Rod Laver benannte Stadion mit seiner schließbaren Dachkonstruktion ein echter Blickfang.

Halle

Das Rasenturnier in Halle/Westfalen hat sich längst als "kleines Wimbledon" in Deutschland etabliert. Spieler aus aller Welt schätzen die Wohlfühl-Atmosphäre dieses Turniers, das seit 2019 nicht mehr Gerry Weber Open, sondern Noventi Open heißt. Das ehemalige Gerry-Weber-Stadion trägt inzwischen den Namen OWL Arena - optisch hat diese Multifunktionsanlage nichts an ihrem Glanz verloren. Mit seinem verschließbaren Dach ist das Stadion nicht nur für Tennismatches, sondern auch für große Konzerte und andere Veranstaltungen wie gemacht.

Stuttgart

Dieser Plan ist mehr als aufgegangen: Um ein attraktiveres Teilnehmerfeld bieten zu können und die Zuschauerzahlen zu steigern, haben sich die Macher des ATP-Turniers in Stuttgart 2015 dazu entschieden, von Sand auf Rasen umzustellen. Seither ist der Stuttgarter Weißenhof ein beliebtes Ziel vieler Tennisprofis, die sich auf Wimbledon vorbereiten wollen. Die idyllisch gelegene Anlage des TC Weissenhof bietet das ideale Ambiente, der Centre Court verfügt über eine Kapazität von 6.500 Plätzen. Für das deutsche Tennis ist es gut, neben Halle ein weiteres starkes Rasenturnier präsentieren zu können.

Kitzbühel

In Österreich bringt das Kitzbüheler Tennisstadion am Kapserfeld einen ganz besonderen Charme mit sich. Mit Blick auf die Berge im Hintergrund lässt sich Tennis hier inmitten der grünen Natur spielen und verfolgen. 5.400 Sitzplätze stehen zur Verfügung, um Sandplatztennis vom Feinsten beizuwohnen. Auch wenn es sich "nur" um ein 250er-Turnier handelt, sind wir froh, dass die Generali Open seit 2011 wieder fester Bestandteil im ATP-Kalender sind. Dieses kleine, aber feine Turnier ist bei Spielern und Zuschauern gleichermaßen beliebt.

(Bild © imago images / PanoramiC / Hasenkopf / Montage)

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Dennis Ebbecke
am 31.05.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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