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Das sagen die Spieler zum US-Open-Plan

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18.06.2020|13:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Das sagen die Spieler zum US-Open-Plan

Am Mittwochnachmittag verkündete die United States Tennis Association (USTA) ihre Pläne für die Durchführung der US Open ab dem 31. August. Die Spieler nahmen die Neuigkeiten mit gemischten Gefühlen auf.


 
Nur Einzel & Doppel, geschlossenes System geplant
 
Der neue Masterplan in New York beinhaltet eine Art geschlossenes System zwischen Hotels und Anlage, indem die Spieler während der Western & Southern Open und der US Open rundum versorgt werden sollen. Turnierdirektorin Stacey Allaster sprach von einer „US Open World“. Stattfinden werden nur die Einzel- und verkleinerten Doppelwettbewerbe. Unter anderem die Qualifkation, das Mixed, Junioren- und Rollstuhlwettbewerbe finden nicht statt.
 
Das reduzierte Teilnehmerfeld löste einige Kritik aus – zumal die ATP erst eine Woche vorher in einem Zoom-Call mit 400 Spielern die Zukunft besprochen hatte. „Wir sind nur Nummern“, sagte etwa Dustin Brown, „nur ein Drittel der Spieler aus dem Anruf dürfen teilnehmen.“ Der Weltranglisten-195. Mitchell Krueger dankte den Veranstaltern „für das Aufrechterhalten meiner Arbeitslosigkeit.“ Auf John Isners Post, die Spieler seien „begeistert“ über die Entwicklungen antwortete er: „Ich kann dir mindestens 140 Spieler nennen, die mit Sicherheit nicht ‚begeistert‘ darüber sind.“


„Wie wäre es, wenn ihr mal mit uns zusammenarbeitet?“
 
Serena Williams gab sich am Mittwoch begeistert über die Rückkehr des Tennis und versicherte ihre Teilnahme im Big Apple. Die Weltranglistenerste Naomi Osaka bestätigte ebenfalls ihre Teilnahme. Simona Halep relativierte ihre Aussage, nicht außerhalb von Europa zu reisen und betonte, dass ihre Entscheidung noch nicht feststehe.
 
Für Aufsehen sorgte auch Nick Kyrgios, der in den vergangenen Wochen immer wieder für Vernunft und gegen die Wiederaufnahme des Spielbetriebs plädierte. In einem Tweet ging er den ATP-Vorsitzenden Andrea Gaudenzi direkt an. „Ihr habt wirklich auf die Spieler geachtet“, schrieb er ironisch, „wie wäre es, wenn ihr mal mit uns zusammenarbeitet?“ Sein Landsmann John Millman stellte die Sinnhaftigkeit der geplanten „Blase“ um die US Open in Frage, wenn doch „es doch ohnehin ein Turnier vorher in Washington gibt?“


 
Dabrowski veröffentlicht bemerkenswertes Statement
 
Ein bemerkenswertes Statement verdeutlichte die Kanadierin Gabriela Dabrowski ihre Zweifel am neuen Plan. Mindestens die Hälfte der Spieler würden enttäuscht über die fehlenden Wettbewerbe sein, heißt es etwa, die Disproportionen würden so weiter wachsen. „Für mich“, fasste sie zusammen, „ist ein Grand Slam kein Grand Slam ohne Doppel, Mixed und Qualifikation.“

(Bild © imago images / Montage) 

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Maximilian Bohne
am 18.06.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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