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Dimitrov, Coric, Troicki - das größte Eigentor aller Zeiten

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23.06.2020|12:00 Uhr|von Adrian Rehling
Dimitrov, Coric, Troicki - das größte Eigentor aller Zeiten

Es war ein Schock am Sonntag. Grigor Dimitrov postete ein Selfie mit Mundschutz. Und dazu fünf Sätze. Fünf Sätze, die das komplette Projekt "Tennis-Restart" ins Wanken bringen.

Der Bulgare wirkte bei der Adria Tour bereits am Samstag angeschlagen. Ein 1:4, 1:4 gegen Borna Coric. Ein Ellbogen-an-Ellbogen als Handshake. In aktuellen Zeiten zum Beispiel in der Fußball-Bundesliga üblich. Aber eben bis dato nicht bei der Adria Tour, wo die Spieler reihenweise völlig normal abklatschten. Wo Zuschauer auf den Rängen Platz nahmen. Hin und wieder mal mit Schutzmaske, definitiv aber nicht mit genügend Sicherheitsabstand. Nimmt man die hiesigen Werte zum Vergleich.

Fußball, Basketball, Training mit Kids - ohne Abstand, versteht sich

Doch sowohl bei der ersten Station in Belgrad als auch beim zweiten Stop nun in Zadar war alles anders. Laut Initiator Novak Djokovic hätte man sich "an alle Sicherheißmaßnahmen gehalten". Stimmt das wirklich?

Rund um das Tennisspielen wurden nämlich auch viele weitere Aktivitiäten betrieben. Ein Fußball-Kick, Basketball-Einheiten, Trainingsstunden mit einer Vielzahl an Kindern. Alles natürlich mit reichlich Körpernähe - und kontakt, was eine Vielzahl an Bildern und Videos unterstreicht. Passend dazu vermeldete mit Borna Coric dann am Montagmorgen der zweite Spieler seinen positiven Befund, der Fitness-Coach von Novak Djokovic sowie der Trainer von Dimitrov kamen auch noch hinzu. Am Montagabend wurde vermeldet, dass auch Victor Troicki und dessen hochschwangere Frau Alexandra betroffen sind.

Obendrauf auf die sportlichen Aktivitäten gab es übrigens auch noch eine gemeinsame Party in einem Belgrader Nachtklub. In dessen Verlauf die Tennis-Stars irgendwann oberkörperfrei auf der Bühne tanzten.

War dieses Event wirklich sinnvoll?

Tanzen sie damit nicht auch den Verantwortlichen des Sports auf der Nase herum? Seit über drei Monaten ist nicht an ein professionelles Tour-Event zu denken, für eine mögliche Rückkehr müssen unzähliche Sicherheitsmaßnahmen erfüllt werden. Dies bekommen zum Beispiel die Organisatoren der US Open knallhart zu spüren, sie wurden mehrfach für ihr Vorhaben gerügt und sogar Absagen stehen im Raum. Unter anderem von Novak Djokovic.

Der Weltranglistenerste muss sich nun durchaus berechtigte Vorwürfe gefallen lassen. War es wirklich clever, solch ein Event inmitten der Pandemie auszurichten? Denn seien wir ehrlich: Die Zahlen mögen in einigen Gegenden Europas merkbar abklingen. Aber von einer kompletten "Corona-Befreiung" kann - leider - noch immer nicht die Rede sein.

(Bild (c) imago images / GEPA pictures)

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Adrian Rehling
am 23.06.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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