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Exklusiv-Interview: Wofür Tommy Haas die heutigen Stars bewundert

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22.07.2020|15:10 Uhr|von Björn Walter
Exklusiv-Interview: Wofür Tommy Haas die heutigen Stars bewundert

Der alte Mann hat es noch drauf. Und wie! Tommy Haas war der Hingucker bei den bett1ACES in Berlin. Mit seinen fantastischen Auftritten beim Exhibition-Event in der deutschen Hauptstadt stahl der 42-Jährige sogar Turniersieger Dominic Thiem die Show.

Vor dem umkämpften Halbfinale gegen den österreichischen Weltklassespieler bezwang Haas im Hangar 6 des Tempelhofer Flughafens die Nummer 34 der Welt, Jan-Lennard Struff. Im Duell mit seinem zwölf Jahre jüngeren Landsmann verzückte Haas die Zuschauer mit Rückhandwinnern, wie zu seinen besten Zeiten. Es war ein Hochgenuss, dem nach wie vor austrainierten Familienvater bei seiner Passion zuzuschauen.

Haas schwärmt von "Struffi" und Co.

Dass es Haas noch mal so richtig wissen wollte, deutete sich bereits im Vorfeld an. Im myTennis-Exklusiv-Interview mit Reporter-Legende Matthias Stach sprach der Wahl-Amerikaner mit großer Bewunderung über die Stärken der heutigen Generation: „Es ist phänomenal zu sehen, wie hart die Jungs mittlerweile auf den Ball draufhauen können. Dass der dann auch noch drinbleibt, ist schon unglaublich.“

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That was a lot of fun out there ( and a little painful this morning ), Truly a pleasure playing against Domi, #neenee #doch Thank you @bett1_aces @bett1.de Dominic Thiem wins in two straight Sets. 7:6 / 6:3. Respect goes out to Tommy Haas for his approach! 🎾🛫 #bett1aces #hangartempelhof #berlin

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Neben seinem Lob für die Hard-Hitter der Szene hatte der Turnierdirektor von Indian Wells noch viele weitere spannende Aussagen in petto. Tommy Haas über …

…die Würdigung verdienter deutscher Ex-Profis:

„Hier im Steffi-Graf-Stadion zu spielen, war toll. Es könnte doch auch in Deutschland mal ein Boris-Becker-Stadion geben oder eins für Michael Stich. Die haben ja wirklich viel gemacht. Vielleicht gibt es dann auch mal den einen oder anderen Platz für die anderen Spieler, der nach denen benannt wird. So etwas finde ich sehr gut.“

…die Durchführung der US Open:

„Wenn sie eine Bubble kreieren, wo die Spieler nur zwischen Hotel und der Anlage pendeln, könnte das klappen. Zeit ist genug da, um das vorzubereiten. Wir müssen natürlich schauen, wie sich die Zahl der Infizierten dort entwickelt. Ich glaube aber, dass der Gouverneur im Vergleich zu anderen Staaten in New York sehr gute Arbeit gemacht hat.“

…schwere Zeiten in der Corona-Pause:

„Mein Schwiegervater musste bereits im Februar an der Lunge operiert werden. Danach folgten noch einige OPs, weil sich eine Lunge mit Wasser gefüllt hatte. Dem ging’s nicht gut. Er war einer, der verdammt aufpassen musste in der Zeit mit dem Virus jetzt. Da ist uns allen das noch mal richtig bewusst geworden.“

…Probleme mit der neunjährigen Tochter:

„Home-Schooling wurde eine Herausforderung. Meine ältere Tochter wollte oft nicht, dass ich ihr versuche zu helfen. Die jüngere war dann täglich immer nur anderthalb Stunden vor dem Computer. Das ist eine Sache, die ich eh nicht so gut finde.“

…Voraussetzungen für die Durchführung von Indian Wells 2021:
„Wir hoffen, dass spätestens Ende des Jahres ein Impfstoff rauskommt für die Menschen. Da hängt eine Menge dran. Ich habe mit einem der Ärzte vor Ort gesprochen und der meinte, es sieht gut aus. Wir hoffen, dass wir 2021 wieder starten können, wie wir es gewohnt sind. Es wird aber mit Sicherheit mehr Hygiene-Vorkehrungen geben.“

Hier seht ihr das komplette Interview:

(Bild (c) imago images / Bernd König)

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Björn Walter
am 22.07.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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