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Dimitrov gesteht reumütig: „Das Coronavirus war hart für mich“

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28.07.2020|13:00 Uhr|von Björn Walter
Dimitrov gesteht reumütig: „Das Coronavirus war hart für mich“

Diese Einsicht kommt (zu) spät! Ähnlich wie seine Kollegen Novak Djokovic und Alexander Zverev hatte sich Grigor Dimitrov während der Adria-Tour nicht mit Ruhm bekleckert. Auch der Bulgare war auf den Partyvideos zu sehen, die die gesamte Tennisszene in Verruf gebracht hatten. Es folgte ein positiver Coronatest und eine Leidenszeit, die der 29-Jährige immer noch nicht komplett hinter sich gelassen hat.

„Das Coronavirus war hart für mich“, sagte Dimitrov gegenüber der spanischen Sportzeitung Marca am Rande des Ultimate Tennis Showdown in Nizza. Dort musste sich der US-Open-Halbfinalist von 2019 am Wochenende Richard Gasquet und Feliciano Lopez geschlagen geben.

„Habe mich immer noch nicht vollständig erholt“

Die Gründe lieferte Dimitrov gleich mit: „Ich bin nicht bereit, auf meinem höchsten Level zu agieren. Meine Beinarbeit wird besser, alles andere geht in die richtige Richtung, aber es ist immer noch nicht einfach, sich vollständig zu erholen. Das Virus hat mir hart zugesetzt, ich bin also für ungefähr einen Monat zuhause geblieben. Ich konnte nicht gut atmen, habe mich schlecht gefühlt. Ich war müde, hatte all die Symptome, keinen Geschmackssinn, keinen Geruchssinn. Alles, was man sich vorstellen kann. Das war kein Spaß.“

Die ehemalige Nummer drei der Welt ist ein warnendes Beispiel dafür, dass auch junge, austrainierte Menschen unter den Folgen des Coronavirus leiden. „An einem Tag fühle ich mich wirklich gut und kann vier Stunden an mir arbeiten, aber dann muss ich plötzlich alles komplett runterfahren und mich hinlegen, Ruhe geben“, so Dimitrov.

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Dimitrov warnt und leidet

Doch nicht nur die physischen Auswirkungen der Krankheit haben Spuren hinterlassen: „Man ist 20 Tage für 24 Stunden alleine zuhause. Da gehen einem natürlich viele Dinge durch den Kopf. Da spielt es keine Rolle, wie mental stark man ist, als Person, als Athlet oder sonst etwas. Es ist unvermeidlich, dass schlechte Gedanken aufkommen. Damit musste ich also auch umgehen.“

Offenbar hat Dimitrov aus seinem leichtsinnigen Umgang mit der Pandemie gelernt. „Diese Sache ist real“. Wenn alle angemessenen Vorkehrungen getroffen würden und alle sicher seien, würden sich die Dinge schnell verbessern, mahnte er zur Vorsicht. Besser spät als nie!

(Bild © imago images / Xinhua)

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Björn Walter
am 28.07.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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