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Wenn plötzlich Rafael Nadal vor dir steht

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03.08.2020|10:00 Uhr|von Adrian Rehling
Wenn plötzlich Rafael Nadal vor dir steht

Sich einmal fühlen wie die absoluten Stars der Szene. Auf demselben Platz wie die ganz Großen spielen. Beinahe Tür an Tür mit dem Idol wohnen. Genau das hat nun Marvin Schreiner für zwei Tage in der "Rafa-Nadal-Academy" auf Manacor - knapp 50 Kilometer vom Flughafen Palma - erlebt. Er hat sich für zwei Tage in der Heimatstadt von Rafael Nadal einquartiert.

Seit vielen Jahren besucht der 33-Jährige die Gerry Weber Open bzw. Noventi Open in Halle, sah dort auch schon Nadal spielen. Spätestens da war der Startschuss für Schreiners neue Tennis-Leidenschaft gefallen: "Mit ein paar Kumpels haben wir Trainingsstunden genommen und uns im Verein angemeldet. Seitdem spiele ich mehrmals wöchentlich." Dann die Idee, sich die Akademie des 19-fachen Grand-Slam-Siegers mal genauer anzusehen.

"Es fühlt sich an wie in einer riesengroßen Familie"

Denn, was die Wenigsten wissen: Hier werden nicht nur die Stars von Morgen - unter anderem trainiert derzeit Leo Borg, der Sohn von Legende Björn Borg in Manacor - ausgebildet, sondern können auch Amateure an ihrem Stil und Spiel feilen. Insgesamt stehen dafür 26 (!) Plätze zur Verfügung. Hartplatz, Asche, Indoor, Fitness-Center, Fußballfelder, ein Spa. "Einfach die perfekte Anlage, dort bleibt kein Wunsch offen. Und die Trainingsstunden sind natürlich kaum zu toppen", resümierte Marvin Schreiner nach den 48 Stunden im "Tennis-Paradies".

In seinem gebuchten Paket enthalten: Zwei Übernachtungen, Frühstück - sowie zwei Einzeltrainingsstunden um jeweils 19 Uhr bei 33 Grad. Unter Anleitung des von Nadals Onkel Toni ausgewählten Trainerteams. Kostenpunkt: 430 Euro. Aus der Sicht Schreiners "jeden Cent wert. Besonders wegen dieser ganz speziellen Atmospäre. Es fühlt sich an wie in einer riesengroßen Familie. Alle sind freundlich und zuvorkommend, wirklich beeindruckend."

Obendrauf kam dann noch die eine, unbezahlbare Krönung: Ein Treffen samt Smalltalk mit Rafael Nafal höchstpersönlich. Der bereitet sich nämlich in Corona-Zeiten in heimischen Gefilden auf den (geplanten) Tennis-Restart im August vor. Und zeigte sich von (s)einer überaus sympathischen und geerdeten Seite: "Rafa hat sich an der Rezeption quasi hinter mir angestellt. Keinerlei Anzeichen von Allüren oder ähnliches", so Schreiner über den Höhepunkt seines Trips. Danach die Frage nach dem gemeinsamen Foto und eine kurze Unterhaltung: "Rafa hat mir gesagt, dass er sich gut fühle, auf die restliche Saison vorbereiten will. Und dass es die kommenden Tage heiß werden würde", erinnert sich Schreiner.

Natürlich behielt Nadal recht. Wer sonst sollte die Bedingungen in Manacor besser kennen als er, der Akademie-Gründer und zwölfmalige French-Open-Champion. Aktuell feilen Nadal und Co. übrigens an einer Erweiterung des überwältigendes Komplexes, um herausragende Bedingungen für den Nachwuchs zu kreieren. Nur mal, um ein Gefühl für die Professionalität dieser Einrichtung erahnen zu können: Ein Jahr an der Rafa Nadal International School, die Tennis und Schule laut eigenen Angaben perfekt miteinander kombiniere, kostet 56.000 Euro.

Nicht ganz so viel Geld nahm Marvin Schreiner in die Hand - und sprach natürlich trotzdem von einem "unvergesslichen, perfekten Erlebnis". Obwohl, perfekt war es dann doch nicht: "An der Rückhand muss ich noch feilen", schmunzelte der wohnhafte Bielefelder.

(Bild (c) Marvin Schreiner)

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Adrian Rehling
am 03.08.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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