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206 Spieler! Die wahnsinnige Kitzbühel-Liste

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13.08.2020|11:20 Uhr|von Christian Schwell
206 Spieler! Die wahnsinnige Kitzbühel-Liste

Das Wort vom "Krisengewinnler" wird normalerweise eher im despektierlichen Zusammenhang verwendet, schaut man sich aber an, was die pandemiebedingte Situation im Herrentennis aus dem eigentlich eher beschaulichen 250er-Turnier von Kitzbühel macht, muss man objektiv anerkennen: Das Alpen-Event profitiert von der besonderen Situation 2020 ganz erheblich, denn gerade nach der Absage von Madrid ist es unabhängig von seiner Turnierkategorie zu einer der heiß begehrten wenigen Möglichkeiten "befördert" worden, vor Roland-Garros Wettkampfpraxis auf Sand zu sammeln. 

Drei Top-10-Spieler in den Alpen

So tummeln sich diesmal schon auf der eigentlichen Entry-List fürs Hauptfeld neben dem fest eingeplanten "Local Hero" Dominic Thiem diverse illustre Namen. Mit Alexander Zverev (ATP 7) und  Matteo Berrettini (ATP 8) haben noch zwei weitere Top-10-Akteure gemeldet, allein das  würde schon bei den meisten Turnierdirektoren im 250er-Bereich für leuchtende Augen sorgen. 

Ein Großteil der Top 30 hat gemeldet

Noch beeindruckender ist die Qualität des  Hauptfelds in ihrer Breite: Der sogenannte Cut-Off liegt sensationell niedrig bei Weltranglistenplatz 31. Was bedeutet, dass ein Kei Nishikori mit eben jener Platzierung der letzte Spieler ist, der sich direkt für das mit sieben Top-20 Spielern und weiteren sechs der besten 30 Profis edel bestückten Hauptfeld qualifizieren konnte. Selbst ein Jan-Lennard-Struff,  der als 34. der Weltrangliste bei den US Open erstmals in den erlauchten Kreis der gesetzten Spieler rutschen wird, muss wenig später im beschaulichen Kitzbühel auf Absagen hoffen, um überhaupt spielen zu können: Der Sauerländer ist hinter Borna Coric (ATP 33) der zweite Spieler auf der Liste der sogenannten "Alternates".


206 (!) Profis in der Warteschleife

Schaut man sich dann diese Liste genauer an, wird erst recht deutlich, wie wenig Möglichkeiten es auch noch nach dem Re-Start der Tour für die Profis gibt, ihrer Arbeit nachzugehen. Rekordverdächtige 206 Spieler drängen sich auf drei Seiten darum, doch noch in das Turnier zu kommen. Dabei dürfte der Grad der Hoffnung durchaus unterschiedlich sein. Während die schon erwähnten Coric und Struff eine durchaus realistische Chance haben, in der Kitzbühel-Woche doch noch den Schläger schwingen zu dürfen, ist bei einem gewissen Preston Brown wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken: Der US-Amerikaner ist als Nummer 1978 der Weltrangliste der 206. und letzte Spieler auf der Warteliste für Kitzbühel 2020.   


(imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 13.08.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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