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Zverev, Paire und Co. im Padel-Fieber – Der neue Trendsport in Deutschland

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19.08.2020|12:15 Uhr|von Björn Walter
Zverev, Paire und Co. im Padel-Fieber – Der neue Trendsport in Deutschland

Alexander Zverev und Benoit Paire haben es bereits ausprobiert, Dominic Thiem spielt regelmäßig und die frühere Nummer eins der Welt, Juan Carlos Ferrero, nimmt sogar an Europameisterschaften in dieser aufstrebenden Sportart teil. Die Rede ist von Padel!

Was in Ländern wie Spanien und den Niederlanden längst extrem populär ist, steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. myTennis-Moderator Matthias Stach und seine Gäste Philipp Petzschner und Patrick Pihan wollen das ändern. „Stachi“ holte sich den zweifachen Grand-Slam-Sieger im Doppel und Padel-Experte Pihan in sein Webinar, um diese rasante Sportart auch hierzulande bekannter zu machen.

Padel und Tennis: „Keine Konkurrenz, sondern befruchtend“

Das Motto: Zusammen sind wir stark! Es geht nicht um ein Konkurrenzdenken zwischen Padel und Tennis, sondern darum, dass sich beide Sportarten gegenseitig befruchten. Die Vorteile liegen auf der Hand. Während Tennis technisch sehr schwer zu erlernen ist, „hat man im Padel schon nach drei Trainerstunden das Rüstzeug, um auf dem Platz Spaß zu haben“, betont Pihan.

Der Spaß steht auch bei Ex-Profi Philipp Petzschner im Vordergrund. „Beim Padel gefällt mir vor allem der Teamgedanke. Du feierst gute Punkte auch, wenn du sie verlierst. Das hat mich tierisch begeistert“, schwärmt der heutige Jugend-Bundestrainer, der Padel erstmals vor etwa zehn Jahren während eines ATP-Turniers in Valencia ausprobiert hatte.

Die Unterschiede zum Tennis sind nicht groß: Der Aufschlag erfolgt aus Hüfthöhe, Wände dürfen genutzt werden und es wird grundsätzlich im Doppel gespielt. Bei der Zählweise unterscheiden sich beide Sportarten nicht.

„Petzsche“ will Deutschland zur Padel-Weltmacht machen

„Technisch ist Padel sehr schnell zu erlernen. Du hast viel mehr Ballberührungen. Die Taktik ist wichtig, Power weniger. Es ist bisschen wie bei Hase und Igel“, unterstreicht Pihan. In Deutschlang gibt es in Moment allerdings erst 2000 aktive Padel-Spieler und gerade mal 60 Courts. Viel zu wenig, findet der Experte. Deshalb fordert Pihan professionellere Strukturen im Padel-Verband und mehr Unterstützung vom DTB:

 „Padel kann helfen, die Mitgliederbindung beim Tennis zu stärken – auch die Finanzen. Es ist keine Konkurrenz, sondern befruchtend.“ Petzschner sieht das genauso und fragt: „Warum nicht Padelcourts in Tennisvereinen integrieren? Das wäre ein großer Mehrwert für beide Sportarten.“

Leihschläger gibt es bereits ab drei Euro, eine Padelstunde kostet in Deutschland zwischen 20 und 30 Euro – geteilt durch vier Personen. „Also einfach mal ausprobieren und raus auf den Court“, fordert Pihan. Petzschner hat sogar noch ehrgeizigere Ziele: „Deutschland soll Padel-Weltmacht werden“. Je schneller, desto besser.

Hier seht ihr das komplette Webinar.

(Bild © imago images / PanoramiC)

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Björn Walter
am 19.08.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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