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Hintenraus souverän: "Sascha" kämpft sich in die 3. Runde

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02.09.2020|22:05 Uhr|von Maximilian Bohne
Hintenraus souverän: "Sascha" kämpft sich in die 3. Runde

Alexander Zverev ist in der zweiten Runde der US Open zeitweise ordentlich ins Schwitzen gekommen. Gegen den über 200 Weltranglistenplätze niedriger gelisteten Brandon Nakashima setzte sich die Nummer fünf der Setzliste mit 7:5, 6 (7):7, 6:3, 6:1 durch.


 
„Saschas“ Service wird zur Lebensversicherung
 
Nach seinem selbstbewussten Auftaktsieg gegen Kevin Anderson ging es für „Sascha“ Zverev in der zweiten Runde gegen Lokalmatador und Nachwuchsstar Nakashima. Im Louis Armstrong Stadium, dem zweitgrößten der Anlage, funktionierte vor allem Zverevs erster Aufschlag von Beginn an als echte Waffe. Doch auch beim Return kam der Deutsche zunächst nicht zu wenigen Chancen. Mitte des Eröffnungsdurchgangs entschied Nakashima ein enges Spiel für sich, ansonsten blieben Breakchancen Mangelware. Bis zum 5:5, als der DTB-Profi im richtigen Moment einen Zahn zulegte und sich das erste Break der Partie zum 6:5 sicherte, das er mit dem eigenem Service zur Satzführung durchbrachte.
 
Satz 2: Nakashima entscheidet irres Satzfinale für sich
 
Ein ähnliches Spiel bot sich den (TV-)Zuschauern im zweiten Durchgang. Zverev blieb bei eigenem Service nahezu unantastbar und trotz einiger ansehnlicher Ballwechsel blieb auch bei Nakashimas Aufschlag alles in der Reihe. Erst gegen Ende des Satzes geriet der Deutsche erstmals richtig ins Straucheln. Bei 4:5 erspielte sich der US-Amerikaner mit einem gefühlvollen Stop seine ersten beiden Break- und damit Satzbälle. Mit guten Aufschlägen befreite sich „Sascha“ zwar, doch auch der wenig später folgende Tiebreak nahm nicht den gewünschten Verlauf. Nakashima legte einen echten Blitzstart hin und sicherte sich eine schnelle 5:0-Führung. Wenig später sah sich Zverev drei weiteren Satzbällen gegenüber. Erneut konnte er den Kopf aus der Schlinge ziehen und zum 6:6 ausgleichen, doch der 19-Jährige ließ nicht locker und erspielte sich zwei weitere Möglichkeiten. Beim letzten und insgesamt siebten Satzball blitzte eine Zverevs jüngste Schwäche wieder auf – mit einem Doppelfehler schenkte er dem Weltranglisten-223. den Satzausgleich.


 
In Durchgang drei gelang es dem Deutschen besser, auch in den Ballwechseln und beim Return mehr Druck aufzubauen. Folgerichtig gelang ihm das zweite Break des Matches zum 3:1. Im kritischen Folgespiel drehte er ein 0:40 noch zum Spielgewinn und brachte den Satz wenig später nach nur 35 Minuten mit 6:3 nach Hause. Den Schwung der erneuten Führung konnte „Sascha“ mit in den vierten Satz nehmen und breakte seinen vier Jahre jüngeren Gegner gleich im ersten Spiel erneut. In nun souveräner Manier rauschte Zverev durch die Spiele und nahm Nakashima ein weiteres Aufschlagspiel zum 4:1 ab. Wenig später verwandelte er nach 2:55 Stunden mit einem weiteren Break seinen zweiten Matchball.


 
Mannarino oder Sock warten in dritter Runde
 
In der dritten Runde geht es für „Sascha“ am Freitag entweder gegen den an Nummer 32 gesetztem Franzosen Adrian Mannarino oder Tour-Rückkehrer Jack Sock.

(Bild © USTA Pool Photo / Darren Carrol)

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Maximilian Bohne
am 02.09.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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