Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

"Struffi" kann "Djokovic-Fluch" nicht brechen

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
05.09.2020|02:55 Uhr|von Maximilian Bohne
"Struffi" kann "Djokovic-Fluch" nicht brechen

Jan-Lennard Struff ist zum zweiten Mal innerhalb von neun Tagen an Novak Djokovic gescheitert. In der dritten Runde der US Open zog der Warsteiner gegen den Weltranglistenersten mit 3:6, 3:6, 6:1 den Kürzeren.

Zweite Partie gegen Djokovic innerhalb von neun Tagen
 
Selten trifft man als Tennisprofi innerhalb von zwei Wochen auf denselben Gegner. Noch seltener ist dieser ausgerechnet der Topfavorit und so gut wie nie finden diese Spiele auf derselben Anlage statt. Genau diese Situation erlebte „Struffi“ in seinem zweiten Match gegen den „Djoker“ nach neun Tagen. Mit einem klaren 6:3, 6:1 hatte ein glänzend aufgelegter Djokovic dem Deutschen beim Masters von Cincinnati die Grenzen aufgezeigt.
 
Das sollte dieses Mal anders werden. Und Struff legte (wie gewohnt) los wie die Feuerwehr und befeuerte den Serben mit mächtigen Powerschlägen. Die sich gleich im ersten Spiel ergebende Breakchance konnte die deutsche Nummer zwei aber nicht verwerten, so blieb beim Aufschlag eine Weile erst einmal alles in der Reihe. Bei 3:4 aus Sicht Struffs erarbeitete sich Djokovic dann die Chance zum Break. Mit einer Rahmen-Vorhand verzog Struff auch und der Branchenprimus ging mit 5:3 in Führung. Kurz darauf war der erste Satz mit 6:3 in den Büchern und Struff lief, wie schon vor neun Tagen, einem Rückstand hinterher.

„Djokovic-Fluch“ lastet auf Struff bei Grand Slams
 
Schon bei den French Open 2019 und den Australian Open Anfang des Jahres musste Struff gegen Djokovic die Segel streichen. Spätestens im zweiten Durchgang zeichnete sich die nächste Niederlage gegen den Serben ab. Mit der gewohnten überragenden Defensive und Variabilität setzte sich Djokovic früh erneut mit dem Break ab – zum erneuten 6:3 legte er sogar noch ein weiteres obendrauf.
 
2018 drehte der Warsteiner letztmalig einen 0:2-Satzrückstand – damals in Wimbledon gegen Ivo Karlovic. Auch gegen den Weltranglistenersten gab „Struffi“ nicht auf und erarbeitete sich im ersten Spiel des dritten Satzes mit einem starken Return seinen ersten Breakball seit dem allerersten Aufschlagspiel seines Gegenübers. Der so richtig ins Rollen geratende Djokovic wehrte allerdings ab und breakte Struff wenig später zum vierten Mal. Mit einem weiteren Servicedurchbruch zum 5:1 sorgte er wenig später für die Vorentscheidung. Nach 1:43 Stunde verwandelte der „Djoker“ dann seinen ersten Matchball zum 6:3, 6:3, 6:1.

Am Sonntag trifft die Nummer eins der Setzliste auf den Spanier Pablo Carreno Busta. Der Weltranglisten-25. Konnte sich in der dritten Runde gegen Ricardas Berankis in drei Sätzen durchsetzen.  

(Bild (c) imago images)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Maximilian Bohne
am 05.09.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

» Zu den Beiträgen von Maximilian Bohne