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Wilder Jung-Alt-Mix ringt die "KraMies" nieder

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05.09.2020|22:35 Uhr|von Christian Schwell
Wilder Jung-Alt-Mix ringt die "KraMies" nieder

Die French-Open-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies haben das Viertelfinale der US Open verpasst. Das Duo unterlag gegen Rohan Bopanna (Indien) und Denis Shapovalov (Kanada) mit 6:4, 4:6, 3:6.

Die an Nummer sechs gesetzten Deutschen waren gegen Shapovalov und Bopanna nominell Favoriten, wussten aber sicher Bescheid über die enorme Erfahrung und Doppel-Qualität des 40-jährigen Bopanna, der 19 Titel mit 11 verschiedenen Partnern auf der Tour geholt und auch mit dem 21 Jahre jungen Shapovalov schon Spitzendoppel besiegt hat.

Krawietz und Mies kontern ein frühes Break

Trotzdem wurden sie direkt zu Beginn der Partie kalt erwischt, als Kravietz sofort seinen Aufschlag abgeben musste. Ein Break gegen Bopanna rückte die Verhältnisse aber sofort wieder zurecht und bei 4:4 war es dann Denis Shapovalov, der bei eigenem Service schwächelte und mit 0-40 ins Hintertreffen geriet. Es war schließlich Andreas Mies, der am Netz couragiert dazwischen ging und so den Punkgewinn zum entscheidenden Break in diesem Satz einleitete. Anschließend ließ Krawietz nichts mehr anbrennen und servierte zum 6:4 aus.     

Der zweite Satz verlief dann für die jeweiligen Aufschläger zunächst nach Plan, weder Krawietz und Mies noch die Gegner konnten mit dem Return nennenswerten Schaden anrichten. Das änderte sich aber zum Leidwesen des aufschlagenden Andreas Mies bei 5:4 für Bopanna/Shapovalov. Die nutzen bei 30:40 die Chance zum Satzausgleich - wie schon in ihrer ersten Partie mussten die "KraMies" in den Entscheidungssatz.   

Im Entscheidungssatz  brilliert die wilde indisch-kanadische Kombination

Hier hatten die Deutschen jetzt wieder den Nachteil, mit den eigenen Aufschlägen nachziehen zu müssen. Die Kombination aus dem klug am Netz agierenden Doppel-Spezialisten Bopanna und dem immer für einen Winner von der Grundlinie guten Shapovalov setzte Krawietz und Mies gehörig unter Druck. Ein direkter Vorhand-Punkt mit dem Return durch Shapovalov realisierte dann auch das Break zum 5:3, das dem deutschen Davis-Cup-Doppel das Genick brechen sollte. Anschließend machte ein sicheres Aufschlagspiel von Shapovalov ihr Aus perfekt.        


 (Bild © imago images / Jürgen Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 05.09.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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