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Jeder Tag mit Weltklasse-Tennis ist ein guter Tag

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14.09.2020|13:00 Uhr|von Adrian Rehling
Jeder Tag mit Weltklasse-Tennis ist ein guter Tag

Die wichtigste Nachricht ging beinahe ein wenig unter: Die US Open konnten komplett ausgetragen werden. Kein Abbruch wegen Corona oder positiver Fälle. So weit, so gut für den allgemeinen Tennis-Fan. Allerdings gab es in New York neben sportlichen Highlights - besonders aus deutscher Sicht - auch reichlich Gesprächspotential.

Doch zuerst nochmal zu den positiven Nachrichten aus dem DTB-Lager. Alexander Zverev in seinem ersten Grand-Slam-Endspiel überhaupt. Laura Siegemund mit einem völlig unerwarteten Doppel-Triumph. Und auch Jan-Lennard Struff wusste zu überzeugen. Zudem gab es keinerlei (negative) Aufreger mit deutscher Beteiligung - ein rundum gelungener Grand-Slam-Ausflug aus deutscher Sicht.

Bei den Herren durfte sich in Dominic Thiem ein völlig neuer Grand-Slam-Champion feiern lassen. Ein verdienter, nimmt man die kompletten zwei Wochen zu Buche. Bei den Damen holte sich Naomi Osaka ihren zweiten Titel in New York - und beeindruckte mit sehr, sehr viel Zivilcourage. Wie es die Tennisfans beinahe schon von ihr gewohnt sind. 

Die Bubble hält - der ganz große Glanz fehlt

Dennoch war die Skepsis natürlich ein ständiger Begleiter. Geht alles gut? Was passiert, wenn die Bubble nicht das hält, was sie verspricht? Phasenweise wackelte das System bedrohlich. Als erst Benoit Paire positiv auf Corona getestet wurde, dann eine zweistellige Anzahl mit Paire in Kontakt stehender Personen in eine Art Bubble in der Bubble gepackt wurden - und schließlich "Kiki" Mladenovic aus dem (Doppel-)Turnier ausgeschlossen wurde.

Die Französin sprach von einem "Gefängnis", witterte gegen Veranstalter und Verbände. Das war definitiv Klagen auf hohem Niveau von Mladenovic, einige Kernaspekte traf sie allerdings tatsächlich auf den Punkt. Und dann war da natürlich noch der böse Fehltritt von Novak Djokovic. Eine Linienrichterin (unbeabsichtigt) abgeschossen, aber derart übel, dass diese zusammensackt. Der Weltranglisten-Erste wurde folgerichtig disqualifiziert - und damit war der große Favorit plötzlich im Achtelfinale raus.

Dennoch: Auch wenn es für alle Beteiligten, nicht zuletzt für die Tennis-Liebhaber, weiterhin mehr als merkwürdig ist, dass selbst die ganz großen Turniere ohne Fans ausgespielt werden - die Vorfreude auf das heute beginnende Masters in Rom und die in zwei Wochen startenden French Open könnte größer kaum sein. Denn jeder Tag mit Tennis auf Weltklasse-Niveau ist ein guter Tag. Bubble hin oder her.

(Bild (c) imago images / Waldmüller)

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Adrian Rehling
am 14.09.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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