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So albern erklärt Benoire Paire seine Rom-Ausraster

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16.09.2020|11:30 Uhr|von Adrian Rehling
So albern erklärt Benoire Paire seine Rom-Ausraster

Als wäre der Auftritt am Montag nicht schon unrühmlich genug gewesen. Stattdessen legte Benoit Paire am Dienstag gleich noch einen nach.

Kurz noch einmal zur Vorgeschichte: In New York wurde der Franzose positiv auf Corona getestet, durfte daher nicht am Grand-Slam-Turnier teilnehmen. Stattdessen musste Paire in seinem Hotelzimmer verweilen, so bestimmten es die Sicherheitsmaßnahmen der Veranstalter und Behörden. Schließlich konnte er nach Ablauf der Quarantäne-Pflicht dann nach Rom reisen.

Dort angekommen, hoffte Paire auf ein zeitliches Eingeständnis der italienischen Gastgeber. Er hätte sein Auftaktmatch gegen Jannik Sinner lieber am Dienstag statt direkt am Montag gespielt. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, konnte Paire zuletzt nicht trainieren. Doch die ATP und die Organisatoren lehnten diese Bitte ab. Paire war sauer und schrieb via sozialer Netzwerke: "Ein Programm voll Scheiße! Danke euch @InteBNLdItalia (Anm.: Der Twitter-Account des Masters). Ich habe beantragt, Dienstag zu spielen. Um noch einen Tag mehr trainieren zu können, nachdem, was in New York passiert ist. Und was habt ihr gemacht? Mich auf Montag gesetzt."

Alle Returns lustlos über den Platz gefeuert

Also musste der Franzose direkt am Auftakttag ran. Und bot beim 2:6, 1:6 eine beschämende Vorstellung. Verzettelte sich in Diskussionen mit dem Schiedsrichter, kickte Wasserflaschen auf den Platz und sah es nicht ein, diese wieder zu entfernen. Um dann letztlich im letzten Aufschlagspiel des Italieners alle Returns völlig lustlos über den Court zu feuern.

Und die Erklärung dafür? Genauso schwach und albern wie der Auftritt am Montag. Paire sarkastisch: "Ich habe zehn Tage nicht gespielt, durfte ja nur in meinem Zimmer sein. Also war es ein gutes Training. Ich bin glücklich eine Stunde gespielt zu haben. Das stimmt mich positiv für die Zukunft." Ein Masters-Match öffentlich als Training zu bezeichnen, wird den ATP-Chefs mit großer Sicherheit nicht sonderlich gut schmecken. Und auch den Tennis- bzw. Paire-Fans nicht.

Mal sehen, wie es heute dann abläuft. Ab 12.30 Uhr steht der Franzose gemeinsam mit seinem Partner Nicolas Mahut auf dem Platz. 

(Bild (c) imago images / AAP)

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Adrian Rehling
am 16.09.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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