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Köpfer liefert Djokovic einen Wahnsinns-Fight

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19.09.2020|16:50 Uhr|von Adrian Rehling
Köpfer liefert Djokovic einen Wahnsinns-Fight

Ein Match gegen Novak Djokovic in einem Masters-Viertelfinale. Für Dominik Köpfer war schon vor dem Duell mit dem Weltranglisten-1. klar, dass sich ein Traum erfüllen würde.

Gar nicht klar war für den DTB-Profi hingegen, so spät im Turnierverlauf noch dabei zu sein. Der "Pitbull", wie Köpfer ob seiner kämpferischen Spielweise genannt wird, biss sich erst durch die Qualifikation gegen Flavio Cobolli, Gilles Simon und Mikhail Kukushkin, um dann im Hauptfeld einen Sieg-Hattrick gegen Alex de Minaur, Gael Monfils sowie Lorenzo Musetti zu feiern. "Damit habe ich vor der Woche nicht gerechnet", sagte er nach dem Triumph gegen Wawrinka- und Nishikori-Bezwinger Musetti.

Der siebte Streich blieb nun allerdings - wie zu erwarten war - aus. Denn ein Novak Djokovic ist eben nur schwer zu stoppen. Nach den Zweisatz-Siegen gegen Lokalmatador Salvatore Caruso und Kumpel Filip Krajinovic legte der "Djoker" nun auch gegen Köpfer nach. Allerdings erst nach einer äußerst unterhaltsamen und spannenden Partie, die der Serbe letztlich mit 6:3, 4:6, 6:3 für sich entschied.

Köpfer liefert einen großartigen Kampf

Ehe sich der Deutsche versah, lag er bereits mit 0:4 hinten. Zu diesem Zeitpunkt waren erst 16 Minuten gespielt, vieles schien auf einen Kantersieg hinauszulaufen. Doch da wurde - wieder einmal - die Rechnung ohne Dominik Köpfer gemacht. Der "Pitbull" biss sich hinein in die Partie, hatte nur wenige Minuten später beim 3:4 tatsächlich das Doppel-Break wieder aufgeholt. Doch genau in diesen Phasen ist ein Weltklasse-Spieler vom Format Djokovic immer wieder eiskalt zur Stelle. Das Break zum 5:3 geholt, danach zu 30 zur Satzführung vollendet.

Als der "Djoker" direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs das Break zum 1:0 schaffte, schien nun wirklich alles auf den Favoritensieg hinauszulaufen. Und erneut strafte Köpfer viele Experten Lügen, als er beim 4:3 plötzlich sogar führte. Es kam noch dicker für den derzeit wohl besten Spieler der Welt, denn beim 5:4 für Köpfer musste Djokovic auf einmal einen Break - und Satzball abwehren. Dies misslang, der sensationelle Satzausgleich! Der Frust beim Serben war deutlich zu spüren.

Aber auch im dritten Satz war es dann wieder an der Nummer eins der Welt, mit einem frühen Break zum 2:1 den ersten Nadelstich zu setzen. Wie sich knapp eine halbe Stunde später heraustellen sollte: Den entscheidenden Nadelstich. Denn dieses Mal konnte sich Köpfer nicht mehr aus der bedrohlichen Lage befreien. Am Ende bleibt eine herausragende Rom-Woche für den 26-Jährigen, der bereits in der kommenden Woche wieder auf Sand im Einsatz sein wird. Dann nämlich in Hamburg.

Im Rom-Halbfinale wartet am Sonntag Casper Ruud auf Sieger Djokovic. Der Norweger besiegte im ersten Viertelfinale des Tages den an Nummer vier gesetzten Matteo Berrettini überraschend mit 4:6, 6:3, 7:6.

(Bild (c) imago images / LaPresse)

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Adrian Rehling
am 19.09.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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