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Koepfer surft weiter auf der Erfolgswelle

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22.09.2020|14:15 Uhr|von Björn Walter
Koepfer surft weiter auf der Erfolgswelle

Der Überflieger von Rom bleibt auch in Hamburg in der Erfolgsspur. Dominik Koepfer hat sein Special Exempt (Sonderteilnahmegenehmigung) hervorragend genutzt. Nach seiner starken Leistung gegen Novak Djokovic, gegen den er in der ewigen Stadt erst im dritten Satz den Kürzeren zog, präsentierte sich der Deutsche auch im hohen Norden in ansprechender Form.

Koepfer setzte sich in Runde eins gegen den flinken Japaner Yoshihito Nishioka mit 7:6 (0), 4:6, 6:1 durch. Besonders zufrieden wirkte der „Pitbull“ dabei allerdings nicht. Koepfer haderte mit sich selbst, diskutierte mit dem Schiedsrichter und schrie seinen Frust nach misslungenen Punkten lauthals heraus. Der Sieg gegen die Nummer 50 der Welt auf Nebencourt M1 war ein hartes Stück Arbeit für den 26-Jährigen aus Furtwangen.

Koepfer entscheidet zähes Linkshänderduell erst im dritten Satz für sich

Für den Gewinn des ersten Satzes benötigte Koepfer 70 Minuten! Nach verschlafenem Start lieferte sich der DTB-Profi einen zähen Abnutzungskampf mit Nishioka. Koepfer musste beim Stand von 4:5 sogar drei Satzbälle abwehren, ehe er im Tiebreak doch noch die Weichen auf Sieg stellte. Mit 7-0 ging die Kurzentscheidung ganz deutlich an die Nummer 66 der Welt.

Wer nun dachte, dass Koepfer den Schwung des Satzgewinns in mehr Souveränität umsetzten konnte, sah sich getäuscht. Auch im zweiten Durchgang lag der ehemalige College-Spieler schnell mit 0:2 zurück. Koepfer ließ zwar nie locker, nach dem zwischenzeitlichen Rebreak musste er beim Stand von 4:5 allerdings erneut sein Service abgeben – und damit kurz darauf auch den Satz.

Achtelfinal-Kracher gegen Bautista Agut

Doch die Erfolgserlebnisse der letzten Woche, als der DTB-Profi sechs Siege aneinanderreihte, stärkten Koepfers Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit. Im dritten Satz gab der Linkshänder nur noch ein Spiel ab. Weiter geht’s im Achtelfinale gegen Roberto Bautista Agut. Die Nummer 11 der Welt aus Spanien besiegte den Hamburg-Champion von 2018 und 2019 Nikoloz Basilashvili glatt in zwei Sätzen.

(Bild (c) imago images / LaPresse)

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Björn Walter
am 22.09.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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