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Der verrückteste Spielverlauf des Jahres

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22.09.2020|17:40 Uhr|von Adrian Rehling
Der verrückteste Spielverlauf des Jahres

Stell dir vor, du führst 6:0, 5:0 und hast Matchball. Servierst dann einen Doppelfehler - und musst im Anschluss tatsächlich noch mächtig um deinen Sieg zittern. So nun passiert in der French-Open-Quali der Damen.

Barbara Haas schien völlig problemlos in die nächste Runde einzuziehen. Beherrschte ihre Gegnerin nach Belieben und war deutlich tonangebend. Christine Sperling, ehemalige Teamkollegin der Österreicherin beim TC BW Halle, exklusiv zu MyTennis über die 24-Jährige: "Sie macht einfach überhaupt keine Fehler."

19 Breaks in 30 Aufschlagspielen

Das sollte sich dann allerdings rasant ändern. Beim Matchball produzierte Haas einen Doppelfehler - und war plötzlich komplett von der Rolle. Die 18-jährige Snigur, Wimbledon-Junioren-Siegerin von 2019, hatte bis dahin bereits über 30 leichte Fehler begangen, spielte aber mit dem Rücken zur Wand Alles oder Nichts. Mit Erfolg: 1:5, 2:5, 3:5, 4:5. Tatsächlich der 5:5-Ausgleich. Und gleich noch das 6:5 und 7:5 hinterher.

Haas war frustriert. Und auch im dritten Satz nahm das Drama seinen Lauf. Bis zum 4:3 für die ÖTV-Akteurin konnte keine Spielerin ihren Aufschlag halten, dann servierte Haas erstmals zum 5:3 durch und hatte kurz darauf beim eigenen Aufschlag zwei weitere Matchbälle. Doch auch diese ließ die 24-Jährige ungenutzt. Erst beim Stand von 6:5 - nach dem 19. Break im 29. Aufschlagspiel der Partie - konnte die Österreicherin beim eigenen Service ihren vierten Matchball verwandeln. Purer Wahnsinn.

(Bild (c) imago images / Schreyer)

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Adrian Rehling
am 22.09.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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