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“Rafa” is not amused: “9 Grad und langsame Bälle”

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26.09.2020|10:00 Uhr|von Maximilian Bohne
“Rafa” is not amused: “9 Grad und langsame Bälle”

Werden die Konditionen bei den diesjährigen French Open zum Problem für Rekordsieger Rafael Nadal? Der verliert jetzt deutliche Worte über den neuen Ball und andere ungewohnte Umstände.

„Die schwersten Umstände, die es jemals gab“
 
Mit zwölf Triumphen in Roland Garros ist Nadal nicht nur unangefochtener „King of Clay“, sondern hält mit Abstand den Rekord für die meisten Siege bei einem einzelnen Grand Slam. Kann in diesem Jahr Nummer 13 hinzukommen? Die Konditionen, so sagt der 19-fache Major-Champion, seien für ihn in diesem Jahr „die schwersten, die es jemals gab.“ Durch die Covid-19-bedingte Turnierverlegung von Mai/Juni in den September entstehen ungewohnte Spielbedingungen. Die Temperatur in Paris ist im Mittel 4-5° niedriger, die Windgeschwindigkeit ist höher. „Es sind neun Grad heute in Paris“, sagte Nadal nach einer Trainingssession in der französischen Hauptstadt. „Das ist extrem für ein Outdoor-Turnier.“

Dazu wurde das Hauptstadion mit einem Dach ausgestattet und die Außenplätze bekamen Flutlicht. So kann in diesem Jahr erstmals unter „Hallenkonditionen“ (Center Court) und nach Einbruch der Dunkelheit (Außenplätze) gespielt werden. Und dann wären da noch die neuen Bälle. „Der Ball ist sehr langsam. Und die restlichen Konditionen sind ebenfalls schwierig“, so Nadal. Doch klagen will der Mallorquiner nicht. „Ich wusste all das, bevor ich hier angekommen bin. Ich akzeptiere einfach die Herausforderung.“

Thiem: „Der Babolat-Ball war perfekt“
 
Ärgster Konkurrent in Paris könnte einmal mehr Dominic Thiem werden. Der frisch gebackene US-Open-Champion kommt mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen aus New York und stand auch hier in den vergangenen beiden Jahren bereits im Finale. Jetzt soll der erste Major-Erfolg auf Sandplatz her. In Bezug auf den Ball teilt der Österreicher allerdings Nadals Meinung. „Ich bin ein bisschen traurig, weil der Babolat-Ball perfekt war, er war mein Lieblingsball“, sagt Thiem. „Natürlich, er war der Ball meiner Schläger-Firma. Er war schnell, hat den Spin unglaublich gut angenommen.“ Aber auch der Wilson-Ball sei nicht schlecht, meint er weiter, er wäre nur ein bisschen langsamer. Am Ende werden die Spieler am weitesten kommen, ist sich Thiem sicher, „die sich am besten an die Umstände anpassen können.“  

(Bild © imago images / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 26.09.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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