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Dieser Paris-Debütant schockt Goffin unterm Hallendach!

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27.09.2020|13:05 Uhr|von Christian Schwell
Dieser Paris-Debütant schockt Goffin unterm Hallendach!

Gleich bei der Wettkampf-Premiere der Hallen-Version des Court Philippe-Chatrier hat es eine faustdicke Überraschung gegeben. Im ersten Spiel des Turniers auf dem größten Platz der Anlage in Paris besiegte der erst 19-jährige Italiener Jannik Sinner (ATP 74) den an Nummer elf gesetzten Belgier David Goffin in der ersten Runde der French Open klar mit 7:5, 6:0, 6:3.

Wegen des schlechten Wetters fand das Match unter dem neuen Hallendach des Stadions bei Flutlicht statt. Goffin hatte sichtlich mit den ungewohnten Bedingungen bei niedrigen Temperaturen zu kämpfen, für Sinner war sowieso alles Neuland: Der Youngster aus Südtirol hat zwar auf der ATP-Ebene schon für einige Furore gesorgt, gab aber heute sein French-Open-Hauptfeld-Debüt.   

Goffin kommt mit Sinner und den Bedingungen nicht zurecht

Dabei entwickelte sich ein umkämpfter erster Durchgang, in dem beide Akteure Schwierigkeiten hatten, ihre Aufschlagspiele erfolgreich zu gestalten. Zum Satzende hin setzte sich dann aber der Spieler durch, dem es zunehmend besser gelang, im kühlen Paris Geschwindigkeit auf die Bälle zu bekommen. Während Sinner aus seinem 7:5 weiteres Selbstvertrauen zog, gelang es dem eigentlich ja viel erfahreneren David Goffin überhaupt nicht, sein Spiel an die Verhältnisse und das Spiel des Gegners anzupassen. Im Gegenteil: Der Versuch, selber Druck zu erzeugen und initiativ zu werden endete viel zu häufig im Fehler. Einem Sinner, dem gleichzeitig viel gelang, hatte die Nummer zwölf der Weltrangliste zeitweise überhaupt nichts mehr entgegen zu setzen.


Satz zwei wird zum Debakel für den Belgier

Ab Durchgang zwei zeichnete sich ein Debakel für Goffin ab. Satzübergreifend verlor er ganze  elf Spiele in Folge, bevor er beim Stand von 5:7, 0:6, 0:3 Sinners Lauf endlich stoppen konnte. Der Aufschlaggewinn Goffins erwies sich aber klar als Strohfeuer, Sinner war ihm spielerisch wie mental mittlerweile zu weit enteilt, als dass es noch zu einer Wende hätte reichen können. So stand am Ende eine beeindruckende Vorstellung Jannik Sinners, der einen enttäuschten und enttäuschenden David Goffin in nur 121 Minuten aus dem Wettbewerb nahm.        

(Bild (c)imago images / GEPA pictures)

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Christian Schwell
am 27.09.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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