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Der "Sandmann" Koepfer bleibt erfolgreich

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27.09.2020|18:10 Uhr|von Christian Schwell
Der "Sandmann" Koepfer bleibt erfolgreich

Dominik Koepfer hat sich mit einem letztendlich klaren Sieg gegen den 24-jährigen Franzosen Antoine Hoang (ATP 129) in die zweite Runde der French Open gespielt und setzt damit seine sehr gute Sandplatz-Saison fort. Nachdem er im zweiten Satz kurzzeitig seine Linie verloren hatte, gewann der 26-Jährige noch mit 6:2, 3:6, 6:1, 6:1.  


Koepfer mit viel Matchpraxis auf Sand 

Koepfer hat durch seinen Husarenritt durch die Qualifikation bis ins Viertelfinale von Rom und die zwei Matches in Hamburg zuletzt mehr Matchpraxis und Selbstbewusstsein auf Sand gesammelt als ein Großteil der Konkurrenz, beim heutigen Gegner zeigte aber der Blick auf das Turnier des Vorjahres, dass auch dieser Antoine Hoang in der Lage ist, auf diesem Untergrund abzuliefern: Bei den French Open 2019 war für ihn erst in Runde drei gegen Landsmann Monfils Schluss, vorher setzte er sich mit Dzumhur und Verdasco gegen renommierte Gegnerschaft durch. 

Nur in Satz zwei wackelt der Deutsche kurz

Heute allerdings schien sich zunächst die starke aktuelle Form des Deutschen von Anfang an klar durchzusetzen. Koepfer startete gleich mit einem Break und hatte wenig Probleme, die Führung unterstützt durch diverse leichte Fehler Hoangs auszubauen und den Satz schließlich mit 6:2 sicher einzufahren. 

Wie das im Tennis oft so ist, entfalteten dann allerdings ein paar kleine Verschiebungen in den Leistungen der Akteure eine große Wirkung. Hoang wurde etwas sicherer, Koepfer fand nicht den Knopf, um seinerseits darauf zu reagieren und das jetzt benötigte höhere Maß an Initiative zu entwickeln. So musste der mehr und mehr mit sich und den widrigen äußeren Umständen unzufriedene Deutsche den Satzausgleich hinnehmen. Koepfer schwebte jetzt in der Gefahr, dieses so souverän begonnene Match aus der Hand zu geben.   

In der nächsten Runde wartet ein großer Name

Die aktuelle Nummer 66 der Welt gewann den Kampf um die Matchführung, der in dieser Phase vor allen Dingen einer mit sich selbst war, aber im dritten Satz haushoch. Nach einem zwischenzeitlichen 1:1 kam er zu fünf Spielgewinnen in Folge und holte sich die erneute Satzführung innerhalb von nicht einmal einer halben Stunde Spielzeit in diesem Durchgang.

Ähnlich flott sollte es dann zum Glück aus Koepfers Sicht dann auch im vierten Satz weiter gehen. Der widerstand des Franzosen schien gebrochen, Koepfer reihte Spielgewinn an Spielgewinn und zog schließlich nach zwei Stunden und fünf Minuten Spielzeit in die zweite Runde ein, wo ihn ein Großer der Zunft erwartet, denn er spielt gegen den Turniersieger von 2015, den Schweizer Stan Wawrinka.      

(Bild: (c)  imago images / LaPresse)

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Christian Schwell
am 27.09.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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