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Sieg gegen die Nummer acht! Altmaier sorgt weiter für Furore

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03.10.2020|13:25 Uhr|von Christian Schwell
Sieg gegen die Nummer acht! Altmaier sorgt weiter für Furore

Daniel Altmaier (ATP 186) hat seinen Höhenflug bei den French Open fortgesetzt. Der 22-jährige Qualifikant aus Kempen an Niederrhein erspielte sich mit einer bärenstarken Vorstellung gegen den Italiener Matteo Berrettini (ATP 8) aus der Qualifikation heraus den sechsten Sieg in Folge. Das deutliche 6:2, 7:6(5), 6:4 bedeutet für Altmaier die Achtelfinal-Teilnahme bei seinem allerersten Auftritt im Hauptfeld eines Grand Slams.  

Wie gegen Struff kommt Altmaier besser aus den Startlöchern

Das Spiel gegen Jan-Lennard Struff war sicherlich nicht die schlechteste Vorbereitung auf das Duell mit Berrettini, denn wie die deutsche Nummer zwei liebt es der Italiener, mit der Kombination aus hartem Aufschlag und schneller Vorhand Ballwechsel von Beginn an zu dominieren. Ähnlich wie Struff fiel ihm genau das gegen einen von Beginn an gut aufgelegten Altmaier aber zunächst äußerst schwer.

Altmaier suchte und fand oft die Rückhandseite Berrettinis. Und wenn dieser doch die Chance mit der Vorhand bekam, ließ die Nummer acht der Welt die gewohnte Mischung aus Power und Präzision zu oft vermissen. Mit der Folge, dass Berrettini sich zu Satzbeginn und Satzende jeweils ein Break einhandelte und Altmaier ganz verdient die Satzführung mit einem klaren 6:2 holte.   

Auch diesmal kann der Deutsche in Satz zwei kontern

Die frappierenden Ähnlichkeiten zur Partie gegen Struff lagen danach nicht nur weiterhin im spielerischen Bereich, sondern auch in der Scoreline. Berrettini schien ähnlich wie Struff vor zwei Tagen zu Beginn von Durchgang zwei ins Spiel zu finden und legte direkt mit einem Break los, das er Richtung Satzentscheidung transportierte, ohne sich weiter Altmaier absetzen zu können.

Genau wie gegen Landsmann Struff konnte der junge Deutsche aber just dann kontern, als Berrettini bei 5:4 den Break-Vorteil zum Satzausgleich vergolden wollte. Und genau wie gegen Struff war Altmaier wenig später im Tiebreak überraschend gegen einen deutlich erfahreneren Gegner der nervenstärkere Spieler. Ein 7-5 brachte ihm die doppelte Satzführung gegen den Top-10-Akteur, in einem bisher für Altmaier schon sensationellen Turnier lag jetzt ein weiterer Karriere-Meilenstein in der Luft. 

Altmaier eiskalt auch in Satz drei

Wer geglaubt hatte, dass Altmaier nun mit dem Achtelfinale dicht vor Augen aber doch noch einen Satzgewinn entfernt so langsam ins ungünstige Nachdenken kommen muss, sah sich weiterhin getäuscht. Vielmehr war es Berrettini, dem scheinbar langsam die Ideen ausgingen, wie man den sein hohes Level haltenden Youngster heute noch in seine Schranken verweisen könnte. Altmaier breakte in Satz drei zum 3:2 und spielte das Match dann eiskalt mit dem eigenen Service zum größten Erfolg seiner bisherigen Karriere nach Hause.   

  (Bild: (c) imago images / HMB-Media)

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Christian Schwell
am 03.10.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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