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Matchball-Drama: Krawietz & Mies fighten sich ins Viertelfinale

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03.10.2020|15:25 Uhr|von Christian Schwell
Matchball-Drama: Krawietz & Mies fighten sich ins Viertelfinale

Der Traum von der French-Open-Titelverteidigung geht für Kevin Krawietz und Andreas Mies weiter. Mit einer klaren Leistungssteigerung nach einem verlorenen zweiten Satz erkämpften sich die Doppel-Sieger von 2019 gegen Antoine Hoang und Benjamin Bonzi aus Frankreich noch ein 6:4, 1:6, 7:6(5) und stehen damit im Viertelfinale. Dabei wehrten sie bei 4:5 im dritten Satz gleich drei Matchbälle ab.    

Das zweite Break entscheidet Satz eins für Krawietz und Mies

Zwei Runden lang gab es für Krawietz und Mies überhaupt keine Probleme, in den Runden eins und zwei siegte das deutsche Davis-Cup-Doppel in für die Leistungsdichte in der erweiterten Doppel-Weltspitze geradezu ungewöhnlicher Deutlichkeit. Und auch gegen die französische Kombination Bonzi/Hoang, die immerhin mit der Empfehlung in diese dritte Runde gekommen war, nicht nur Mannarino und Paire, sondern auch das erfahrene Doppel Marach/Klassen geschlagen zu haben, setzten Krawietz und Mies recht früh die ersten Akzente.

Das ganz frühe Break gegen den Aufschlag von Benjamin Bonzi wurde allerdings von den Franzosen umgehend gekontert. Wenig später war es aber sein Partner Antoine Hoang, der in Runde eins des Einzelwettbewerbs noch Dominik Koepfer einen Satz abgerungen hatte, den die beiden Deutschen erneut bei dessen Service in Schwierigkeiten bringen konnten. Ihr zweites Break zum 4:3 sollte sich als entscheidend für den Satzerfolg erweisen, den Krawietz und Mies schließlich mit einem 6:4 finalisierten. 

Nach frühen Chancen reißt in Satz zwei der Faden

Zu Beginn des zweiten Durchgangs waren es Krawietz und Mies, die als Returnspieler zweimal deutlich näher an einem Break dran waren als die Konkurrenz auf der anderen Seite des Netzes. Nachdem diese mögliche frühe Vorentscheidung verpasst war, mussten sich die beiden allerdings selbst wieder größter Return-Gegenwehr von Hoang und Bonzi erwehren. Und als Andreas Mies dann tatsächlich sein Aufschlagspiel zum 1:3 abgeben musste, gab es den Bruch im Spiel der an Nummer acht gesetzten Titelverteidiger.

Das Momentum der Partie verlagerte sich vollständig, auch weil beide deutschen Profis nun nicht mehr mit der vorher gezeigten Konsequenz zu Werke gingen. Erstaunlich schnell ging dadurch Satz zwei mit 1:6 verloren, erstmal in diesem Turnier standen Krawietz und Mies in diesem Turnier nun vor der Aufgabe, ein Match im Entscheidungssatz für sich zu entscheiden. 

Matchball-Drama in Satz drei

Eine Pause vor Beginn des dritten Durchgangs, in der die beiden Deutschen den Platz verließen, schien in dieser Hinsicht Wunder zu wirken, denn aus einer Partie, die vorher fast ein halbes Duzend Spiele lang komplett und eindeutig in die französische Richtung ging, entwickelte sich jetzt wieder ein enges Match, in dem zunehmend Krawietz und Mies wieder die ganz wichtigen Punkte machten.

Ein 4:1 wiegte bestimmt den einen oder anderen deutschen Fan schon in trügerischer Sicherheit, die Partie sollte aber noch eine weitere Wendung zu Ungunsten von Krawietz und Mies erfahren. Letzterer gab sein Aufschlagspiel ab und als danach auch Krawietz an der Aufschlaglinie den sehr guten Returns von Hoang und Bonzi in Form eines Service-Verlusts Tribut zollen musste, schien trotz aller Gegenwehr die Überraschung ihren Lauf zu nehmen. 

Bei Aufschlag 5:4 und Aufschlag von Bonzi schafften es das französische Team dann aber nicht, einen von gleich drei Matchbällen zu verwerten und die Partie nach Hause zu bringen. Stattdessen gab es das Break zum 5:5 und zwei Spiele später die Entscheidung im Tiebreak. Hier behielten die Favoriten dann die Nerven und holten sich bei 5:5 das einzige Minibreak, bevor Kevin Krawietz die Partie mit einem Volley beendete.           
    

(Bild: (c)imago images / Paul Zimmer)

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Christian Schwell
am 03.10.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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