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Australian-Open-Siegerin dreht Satzrückstand

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05.10.2020|20:20 Uhr|von Maximilian Bohne
Australian-Open-Siegerin dreht Satzrückstand

Der Lauf von Lokalmatadorin Fiona Ferro bei den French Open hat ein Ende genommen. In der amtierenden Australian-Open-Siegerin Sofia Kenin fand die Französin mit 6:2, 2:6, 1:6 ihren Meister.
 
Früher Rückstand, dann sechs Spielgewinne in Folge
 
Mit drei Siegen hintereinander hatte Ferro ihr bestes Ergebnis beim Heim-Grand-Slam bereits eingestellt. Gegen Kenin, die Nummer sechs der Welt, gab es also nichts zu verlieren. Und genau so trat die Französin auch auf. Von einem frühen 0:2-Rückstand ließ sich Ferro nicht aus dem Konzept bringen und glich schnell zum 2:2 aus. Kenin produzierte jetzt zu viele Fehler und das variable Angriffsspiel Ferros kam immer besser zu tragen. Auch die folgenden vier Spiele gingen allesamt an die 23-Jährige, die so nach 41 Minuten Spielzeit mit 6:2 in Führung ging.

Doch ganz so einfach sollte es nicht weitergehen. Die favorisierte Amerikanerin profitierte im ersten Spiel des zweiten Durchgangs von einem misslungenen Stop ihrer Kontrahentin und breakte wie schon im ersten Satz zum 1:0. Unter anderem mit einem feinen Vorhand-Winner die Linie runter erspielte sich Ferro aber postwendend ein 0:40 und glich wieder aus. Trotz sichtbarer Frustration blieb Kenin aber am Ball und schaffte in einem umkämpften Aufschlagspiel das dritte Break in Serie. Und jetzt spielte auf einmal die Nummer vier der Setzliste auf, variierte clever zwischen Touch, Winkelspiel und Power und legte im Nu erst das 3:1 und dann das Break zu null zum 4:1 nach. Nach nur 30 Minuten beendete sie den Satz ebenfalls mit 6:2.
 
Zum dritten Mal servierte Ferro jetzt im ersten Spiel eines Satzes und zum dritten Mal musste sie das Break hinnehmen. Bei den beiden vorherigen Malen hatte der Satz in der Folge die unterschiedlichsten Verläufe genommen. Dieses Mal blieb es beim Erwarteten: Kenin konnte das Momentum aufrechterhalten und legte einige souveräne Spielgewinne nach. Jetzt ging auf einmal alles ganz schnell. 0:2, 0:3, 0:4. Bei eigenem Aufschlag musste Ferro dann sogar Breakbälle zum 0:5 abwehren, es drohte die Höchststrafe. Doch mit den Zuschauern im Rücken und allem Kampfgeist wehrte sie ab und verkürzte nochmal auf 1:4. Eng wurde es aber nicht mehr. Kenin machte kurzen Prozess, holte sich die nächsten acht Punkte und verwandelte damit zum letztlich souveränen Einzug in ihr erstes French-Open-Viertelfinale. Mit dem Ausscheiden von Ferro ist wie schon im Vorjahr keine Französin in der Runde der letzten acht vertreten. 

Jabeur oder Collins mögliche Gegnerinnen
 
Im Viertelfinale am Mittwoch geht es für die Siegerin nun entweder gegen die an Nummer 30 gesetzte Tunesierin Ons Jabeur oder die ungesetzte US-Amerikanerin Danielle Collins. Deren Match war eigentlich als zweites nach 11 Uhr auf dem Court Suzanne-Lenglen angesetzt gewesen, der am Nachmittag einsetzende Regen verschob das Spiel aber letztlich auf Dienstag.

(Bild © imago images / ZUMA Wire)

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Maximilian Bohne
am 05.10.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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