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10:0! 19-Jährige weiter unaufhaltsam

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06.10.2020|22:15 Uhr|von Maximilian Bohne
10:0! 19-Jährige weiter unaufhaltsam

Mit einer weiteren überragenden Leistung ist die erst 19-jährige Iga Swiatek in ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale eingezogen. Nach 1:3-Rückstand gegen Martina Trevisan drehte die Polin auf und setzte sich mit 6:3, 6:1 durch.

Fantastische Leistungen auf dem Weg ins Viertelfinale
 
Selten haben die French Open eine derart unerwartete Viertelfinal-Ansetzung gesehen. Unerwartet wohlgemerkt, nicht unverdient. Beide Spielerinnen wussten in den ersten Runden zu begeistern. Swiatek ließ ihren namhaften Gegnerinnen Vondrousova, Hsieh, Bouchard und sogar der Nummer eins des Turniers, Simona Halep, keine Chance und gab nicht einmal einen Satz ab. Trevisan kam sogar aus der Qualifikation und gewann in Paris bereits sieben Spiele – in der Hauptrunde schaltete sie mit Giorgi, Gauff, Sakkari und Bertens nicht minder prominente Spielerinnen aus. Dem zollt auch Swiatek ihren Respekt: „Es ist überragend, dass sie es von der Qualifikation bis ins Viertelfinale geschafft hat."

Wer würde erstmals den Einzug in ein Major-Halbfinale schaffen? Den besseren Start erwischte die Italienerin, die ihre kraftvolle Vorhand effektiv einzusetzen wusste und ihre Gegnerin erfolgreich in die Defensive drängte. Bis zum 3:1 konnte sie das Break aus dem ersten Spiel der Partie halten, dann befreite Swiatek sich aus dem Klammergriff und übernahm den offensiven Part. Vier Spiele später stand ein 5:3 für die 19-Jährige auf der Anzeigetafel. Beim ausservieren wehrte sie zwei Breakbälle ab, ehe sie den dritten Satzball zur 6:3-Führung nutzte.
 
Jetzt war die Power-Spielerin richtig im Modus. Sofort nahm sie Trevisan das Break zum 1:0 ab und bestätigte unter Druck und Abwehr von Breakbällen bei eigenem Aufschlag. Das Break zum 3:0 war jetzt schon der achte Spielgewinn in Folge für Swiatek, die jetzt geradezu unaufhaltsam schien. Trevisan gab nicht auf und warf ihrer Kontrahentin mit dem Rebreak zum 1:3 nochmal Steine in den Weg, aber die Polin ließ sich nicht beirren und feierte wenig später mit 6:3, 6:1 ihren ersten Grand-Slam-Halbfinaleinzug. Damit steht Swiatek in der französischen Hauptstadt bei beeindruckenden 10:0 Sätzen. Nicht ein Mal gab sie dabei mehr als vier Spiele ab. In dieser Form ist sie auch in der Runde der letzten vier die klare Favoritin.  

Im Halbfinale wartet die 131 der Welt
 
Im Semifinale wartet auf Swiatek eine weitere Turnierüberraschung. Die ebenfalls aus der Qualifikation ins Hauptfeld gerutschte Nadia Podoroska steht auf Rang 131 der WTA-Weltrangliste. Im Viertelfinale gelang es ihr, mit Elina Svitolina die Nummer drei Setzliste mit 6:2, 6:4 auszuschalten.



(Bild © imago images / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 06.10.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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