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Famoser Tsitsipas revanchiert sich bei Rublev

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07.10.2020|18:13 Uhr|von Björn Walter
Famoser Tsitsipas revanchiert sich bei Rublev

Im Finale von Hamburg hatte Stefanos Tsitsipas noch knapp den Kürzeren gezogen. Eine weitere Niederlage gegen NextGen-Rivale Andrey Rublev wollte der Grieche am heutigen Mittwoch unter allen Umständen verhindern. Und das tat Tsitsipas auf beeindruckende Art und Weise auch. Nach nervöser Anfangsphase fertigte er den Russen mit 7:5, 6:2, 6:3 ab und steht zum ersten Mal im Halbfinale der French Open.

„Ich weiß, dass er eine harte Nuss ist“, hatte Tsitsipas im Vorfeld über seinen schlaggewaltigen Gegner gesagt. Eine englische Redewendung („tough cookie“), die er erst bei der Siegerehrung in der Hansestadt in seinen Wortschatz aufgenommen hatte. So hart war die Nuss allerdings gar nicht. Rublev konnte sein Powertennis nur im ersten Satz gewinnbringend aufziehen. Nachdem Tsitsipas beim Stand von 3:5 endlich seine Anspannung abgelegt hatte, ließ er dem Weltranglisten-Zwölften keine Chance mehr.

Tsitsipas überrollt Rublev nach Satz eins

Vier Spielgewinne in Folge bescherten dem amtierenden ATP-Finals-Champion den richtungsweisenden Satzgewinn. Auch weil Rublev kräftig mithalf: Der 22-Jährige produzierte plötzlich so viele Fehler, dass Tsitsipas kaum selbst etwas für die Punktgewinne machen musste. In der Folge war das Match eine Einbahnstraße für den Südeuropäer. Tsitsipas sicherte sich den zweiten Durchgang dank Breaks zum 4:2 und 6:2.

Rublev feuerte im dritten Satz zwar einmal seinen Schläger auf den Boden, ließ ansonsten aber die nötigen Emotionen vermissen, um eine Wende herbeizuführen. Gegen das variablere Spiel des Weltranglisten-Sechsten war das zu wenig. Tsitsipas blieb am Drücker und stellte mit dem Break zum 3:1 endgültig die Weichen auf Sieg.

Halbfinal-Kracher gegen Djokovic möglich

Womöglich hilft ihm dieser relativ glatte Dreisatzerfolg, um genug Kraftreserven für das anstehende Halbfinale am Freitag übrig zu haben. Dort könnte es zum Mega-Duell gegen Novak Djokovic kommen. Der Serbe muss im letzten Viertelfinale des Tages allerdings noch US-Open-Schreck Pablo Carreno Busta aus dem Weg räumen. Der Spanier war Teil des Disqualifikations-Eklats in New York.

(Bild (c) imago images / Paul Zimmer)

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Björn Walter
am 07.10.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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