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12:0! Wunderkind Swiatek fegt ins Finale

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08.10.2020|16:18 Uhr|von Björn Walter
12:0! Wunderkind Swiatek fegt ins Finale

„Ich hätte nie gedacht, dass dieses Abenteuer so lange dauern wird. Es ist wunderbar.“ Was Iga Swiatek vor ihrem Halbfinal-Duell mit Nadia Podoroska sagte, gilt auch danach. Die 19-jährige Polin setzte ihren Traumlauf in Roland Garros auf beeindruckende Weise fort. Dank des souveränen 6:2, 6:1-Erfolgs gegen die Argentinierin steht Swiatek im Damen-Finale der French Open. Dies hatte zuvor noch nie eine Spielerin aus ihrem Heimatland in der Open Era geschafft.

Die Nummer 53 der Welt baute ihre unfassbare Bilanz damit auf 12:0-Sätze in Paris aus. Im Achtelfinale hatte Swiatek bereits Topfavoritin Simona Halep in Grund und Boden gespielt. Die rumänische Ex-French-Open-Siegerin machte nur drei Spiele.

Swiatek zieht ohne Satzverlust ins Endspiel ein

Podoroska erging es nicht besser. Bei angenehmen 19 Grad Celcius und erneut sehr windigen Bedingungen drückte Swiatek die südamerikanische Qualifikantin einfach weg. Die Weltranglisten-131. war als niedrigplatzierteste Spielerin aller Zeiten ins Semifinale am Bois de Boulogne eingezogen. Echte Chancen auf den Sieg hatte Podoroska nicht. Swiatek war an diesem Donnerstagnachmittag mindestens eine Klasse besser als die 23-jährige Überraschungshalbfinalistin.

Ob mit schnörkellosen Vorhandwinnern, aggressiven Returns oder druckvollen Cross-Peitschen mit der Rückhand, die Polin fand fast immer eine Lösung, um Podoroska in die Defensive zu zwingen. Gegen das couragierte Offensivtennis der Rechtshänderin aus Warschau war kein Kraut gewachsen. Breaks zum 2:0 und 6:2 sicherten ihr den ersten Satz nach 37 Minuten.

Endspiel-Kracher gegen Kvitova oder Kenin

Durchgang zwei ging noch deutlicher an Swiatek. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 – der Teenager spielte in ihrer eigenen Liga. Während Podoroska nur selten ihre starken Grundschläge gewinnbringend einsetzen konnte, dominierte Swiatek das Geschehen. Daran konnte auch ein Aufschlagverlust beim Stand von 4:1 nichts ändern. Die nächsten zwei Spiele gingen wieder an das polnische Wunderkind.

Im Endspiel trifft Swiatek am Samstag entweder auf Australian-Open-Champion Sofia Kenin oder die zweifache Wimbledonsiegerin Petra Kvitova. Das Duell der US-Amerikanerin gegen die Tschechin geht im Anschluss an das erste Halbfinale über die Bühne.

(Bild (c) imago images /ZUMA Wire)

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Björn Walter
am 08.10.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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