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"Shapo" triumphiert im Rückhand-Traum-Duell

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16.10.2020|15:15 Uhr|von Adrian Rehling
"Shapo" triumphiert im Rückhand-Traum-Duell

Auf der einen Seite die Nummer 12 der Welt, Linkshänder, ausgestattet mit einer Traum-Rückhand. Auf der anderen Seite der Weltranglisten-18., Rechtshänder, ausgestattet mit einer Traum-Rückhand. Ein dementsprechend ansprechendes Duell entwickelte sich im Viertelfinale von St. Petersburg. Am Ende durfte Denis Shapovalov nach einem 6:4, 7:5 gegen Stan Wawrinka jubeln.

Im ersten Durchgang war es allerdings erst einmal am Kanadier, gleich mehrfach Breakmöglichkeiten des Schweizers abzuwehren. Eine auf dem Weg zum 1:1, gleich drei auf dem Weg zum 2:2. Dies gelang besonders dank des starkem ersten Aufschlags, den der 21-Jährige zu 72 Prozent im Feld unterbrachte - und dann auch zu 79 Prozent den Punkt erzielte. Im Vereiteln der Breakchancen lag der einzig nennenswerte Unterschied in dieser Partie auf Augenhöhe. Denn während "Stan the Man" nicht entscheidend zuschlagen konnte, machte es Linkshänder direkt darauf besser. Mit der ersten Möglichkeit war der Weltranglisten-12. zur Stelle, gab diesen Vorteil im Anschluss mit Aufschlagspielen zu 30 (zweimal) und zu 15 (einmal) bis zur Satzführung nicht mehr aus der Hand.

Die Nummer zwei gegen die drei der Setzliste

Auch zu Beginn des zweiten Satzes war es an Shapovalov, den ersten Nadelstich zu setzen. Beim 1:1 erspielte sich "Shapo" ein 0:40 und konnte schließlich den dritten Breakball verwandeln. Dieses Mal folgte die Antwort von Wawrinka allerdings prompt: Das Rebreak zum 2:2. 

Danach blieb bis zum 5:5 alles in der Reihe, ehe es wieder der 14 Jahre jüngere Kanadier war, der sich Breakbälle erspielte. Und diese Chancen auch nicht liegen ließ. Nach unterhaltsamen 100 Minuten durfte Denis Shapovalov den Einzug ins Halbfinale bejubeln, in dem es am Samstag zum Aufeinandertreffen mit Andrey Rublev kommt. Der an Position drei gestufte Russe machte im ersten Match des Tages mit Cameron Norrie kurzen Prozess und siegte mit 6:2, 6:1.

(Bild (c) imago images / ITAR-TASS)

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Adrian Rehling
am 16.10.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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