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Halbfinale! "Sascha" muss sich gegen Harris strecken

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16.10.2020|15:50 Uhr|von Maximilian Bohne
Halbfinale! "Sascha" muss sich gegen Harris strecken

Das war ein hartes Stück Arbeit. Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Köln nicht ohne Probleme ins Halbfinale eingezogen. Die deutsche Nummer eins setzte sich gegen Lloyd Harris mit 6:4, 3:6, 6:0 durch.

Zverev beweist beeindruckende Konter-Qualitäten
 
„Das wird kein einfaches Match“, prognostizierte Zverev vor dem Viertelfinale, angesprochen auf seinen südafrikansichen Gegner. „Er spielt hier gutes Tennis und hat ein paar gute Gegner geschlagen.“ In der ersten beiden Runden hielt sich Harris, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, sowohl gegen Steve Johnson als auch gegen Kyle Edmund ohne Satzverlust. Aber auch Zverev hatte mit einem glatten 6:4, 6:1-Erfolg über Fernando Verdasco Selbstvertrauen getankt. Auch gegen Harris zeigte sich „Sascha“ von Beginn an konzentriert und bewies vor allem aus der Defensive heraus überragende Konter-Qualitäten.
 
Nach ein paar Fehlern in der Anfangsphase verwickelte Zverev seinen Gegner beim Stand von 1:1 erstmals in ein sehr langes Aufschlagspiel. Unter anderem mit einem krachenden Vorhand-Passierball-Schuss die Linie entlang erspielte sich der Weltanglistensiebte seine ersten Breakchancen, die er wenig später in 2:1-Führung verwandeln konnte. Ähnlich wie schon gegen Verdasco funktionierte das einstige Sorgenkind, der Aufschlag, bislang erneut zuverlässig. Ohne eine einzige Breakchance zuzulassen, transportierte Zverev das Break sicher durch den Satz und nach 45 Minuten tütete er den Durchgang mit einem ordentlichen Netzangriff zum 6:4 ein.

Live-Band und eingespielter Applaus sorgen für Stimmung
 
Wie schon in den Tagen zuvor waren in der Kölner Lanxess-Arena aufgrund der jüngsten Covid-19-Beschränkungen keine Zuschauer zugelassen. Eingespielter Applaus nach sehenswerten Ballwechseln und eine Live-Band sorgten dennoch immer wieder für Stadionatmosphäre. Zu Beginn des zweiten Satzes sah zunächst alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Mit einem Doppelfehler schenkte Harris dem Deutschen gleich im ersten Spiel eine Breakchance. Zverev nahm das Geschenk dankend an, verlor dann aber bei eigenem Aufschlag völlig den Faden. Harris gelangen neun Punktgewinne in Folge, ehe Zverev sich wieder berappelte und zum 2:2 ausgleichen konnte. Anders als noch im ersten Satz fand „Sascha“ jetzt aber nicht mehr so leicht Zugang zu den Returnspielen und geriet selber häufiger unter Druck beim Aufschlag.
 
Bis zum 3:4 blieb alles in der Reihe, dann gelang dem Weltranglisten-92. das entscheidende Break zum 5:3. Wenig später münzte Harris den Vorsprung mit einer brachialen Vorhand-Longline zum Satzausgleich um. Spätestens damit war Zverev wieder hellwach. Zu null, zu 15 und zu 15 rauschte er zur schnellen 3:0-Führung im Entscheidungssatz davon. Im folgenden Seitenwechsel orderte Harris den Physio auf den Court und ließ sich am linken Bein behandeln. Auch nach Fortsetzung des Spiels blieb Zverev konzentriert, variierte jetzt mehr und verbuchte gleich das nächste Break zum 4:0. Zwar erarbeitete Harris sich postwendend Chancen zum Rebreak. Aber Zverev blieb stabil und erhöhte mit einem Vorhand-Winner gefolgt von einem lauten „Come On“ auf 5:0. Wenig später feierte er mit einem weiteren Break den letztlich souveränen Halbfinaleinzug.
 
Dort geht es am Donnerstag nun entweder gegen den Österreicher Dennis Novak oder Alejandro Davidovich Fokina, die sich gleich im Anschluss gegenüberstehen.
 

myTennis berichtet live von den bett1HULKS vor Ort.

(Bild © bett1HULKS / Paul Zimmer) 

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Maximilian Bohne
am 16.10.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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