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"Sascha" löst unangenehme Aufgabe

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17.10.2020|16:00 Uhr|von Maximilian Bohne
"Sascha" löst unangenehme Aufgabe

Ein über weite Strecken mutiger und angriffslustiger Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in Köln ins Finale eingezogen. Die Deutsche Nummer eins setzte sich gegen Alejandro Davidovich Fokina mit 7:5, 7:6 (3) durch.

Nach gerade einmal vier Punkten macht das Netz Probleme
 
„Es wird nicht einfach“, war sich „Sascha“ schon vor dem Halbfinale sicher, „ich muss mein Spiel spielen und konzentriert bleiben, wenn ich vorne bin.“ Dass das gehen kann, bewies er selber vor einigen Wochen bei den US Open. Dort gelang dem späteren Finalisten eine Gala-Vorstellung, in der er nur fünf Spiele abgeben musste. Mit zwei krachenden Assen eröffnete Zverev das Halbfinale nicht minder beeindruckend. Skurril: Nach vier gespielten Punkten löste sich der Mittelriemen des Netzes und die Partie musste nach nur einer Minute Spielzeit unterbrochen werden. Fünf Minuten später waren die Probleme aber beseitigt und es konnte weitergespielt werden.  

Anders als noch am Vortag, als Davidovich Fokina in einem wahren Breakfestival zwar gewonnen, aber eben auch sieben Mal den Aufschlag verloren hatte, hielt der Spanier sein Service solide. Zverev bemühte sich sichtlich, offensiv zu spielen und punktete immer wieder mit mutigen Netzangriffen. Dennoch verteidigte der Spanier gut und zwang Zverev mit seiner Vorhand wiederholt weit nach hinten. Bis zum 6:5 blieb aber alles in der Reihe, ehe sich „Sascha“ als erster Break- und damit Satzbälle sicherte. Beim dritten zwang ein langer Return des Weltranglistensiebten Davidovich Fokina zum Fehler – der Satzgewinn nach etwas weniger als einer Stunde Spielzeit.

Offensives Spiel zahlt sich aus
 
Im zweiten Satz begann sich das mutige Angriffsspiel Zverevs immer mehr auszuzahlen. Starke Aufschläge und mutige Netzattacken mit viel Übersicht führten jetzt zum Erfolg. Bei 2:1-Führung verwandelte er abermals seinen dritten Breakball und bestätigte problemlos bei eigenem Aufschlag. Ein paar Spiele später schlich sich der Fehlerteufel dann doch nochmal in die inzwischen eigentlich souveräne Vorstellung ein - und Zverev kassierte mit einer verzogenen Vorhand das erste Break des Matches. Von diesem Erfolgserlebnis ermutigt, wurde Davidovich Fokina jetzt wieder aktiver und bestrafte Zverevs tiefe Platzposition immer wieder mit gefühlvollen Vorhand-Stops. 

Wie schon im ersten Durchgang erhöhte Zverev im richtigen Augenblick noch einmal den Druck und schnappte sich nach 1:41 Stunde den ersten Matchball. Mit einiger Mühe wehrte der Weltranglisten-72. ab und rettete sich in den Tiebreak. In der Mitte desselben sorgte der Spanier nochmal für einen Schreckmoment. Nach einer Kollision mit der Anzeigetafel musste seine Schlaghand behandelt werden. Kurz darauf ging es aber weiter und nur Momente später verwandelte Zverev seinen dritten Matchball zum 7:5, 7:6 (3). 

myTennis berichtet live von den bett1HULKS vor Ort.

(Bild © bett1HULKS / Paul Zimmer) 

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Maximilian Bohne
am 17.10.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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