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Berg- und Talfahrt: "Sascha" setzt Siegesserie fort

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21.10.2020|20:05 Uhr|von Maximilian Bohne
Berg- und Talfahrt: "Sascha" setzt Siegesserie fort

Alexander Zverev ist mit einem weiteren Sieg auf Kölner Boden in das zweite Turnier der rheinländischen Metropole gestartet. In einer wahren Achterbahnfahrt bezwang die Deutsche Nummer eins John Millman mit 6:0, 3:6, 6:3.

„Sascha“ legt los wie die Feuerwehr
 
„Es ist ein bisschen wie beim Grand Slam“, sagte „Sascha“ in der vergangenen Woche über die Kölner Doppelback-Turniere. Am Sonntag hatte Zverev sich mit einem Sieg über Felix Auger-Aliassime den ersten Titel geschnappt. Mit seinem fünften Sieg in der Lanxess-Arena bleibt der Deutsche weiter ungeschlagen. Gegen Millman sah schnell vieles nach einem glatten Durchmarsch des Erstgesetzten aus. Die vielen langen Ballwechsel zu Beginn der Partie entschied Zverev zumeist für sich und hielt dabei eine aggressive und offensive Platzposition. Zverev rauschte blitzschnell davon, reihte Spiel an Spiel aneinander und entschied den ersten Durchgang nach nur 26 Minuten mit 6:0 für sich.
 
Wer im zweiten Satz eine ähnliche Vorstellung erwartet hatte, wurde enttäuscht. Vor den Augen von Bruder Mischa und Papa Alexander Senior begann Zverev, sich selber in Schwierigkeiten zu bringen. Das altbekannte Doppelfehler-Problem kehrte zurück und „Sascha“ schenkte dem Australier das Break zum 0:2. Millman nutzte die Fehler seines Kontrahenten in dieser Phase geschickt aus, hielt den Ball lange im Spiel und wurde immer wieder mit leichten Punkten belohnt. Mit einem gefühlvollen Rückhand-Winner brachte der 31-Jährige den Satz nach knapp 70 Minuten mit 6:3 unter Dach und Fach.

Zverev findet Konzentration wieder
 
„Wenn ich vorne bin, muss ich die Konzentration halten“, übte Zverev nach ähnlichen Einbrüchen in der vergangenen Woche Selbstkritik. Immerhin gelang es dem Deutschen erneut, das Ruder schnell wieder herumzureißen. Mit dem Break zum 3:1 setzte sich Zverev wieder ab und verteidigte den Vorsprung unter einiger Mühe bis zum 5:2. Dann erhöhte der Weltranglistensiebte abermals den Druck und servierte ohne Probleme zum 6:0, 3:6, 6:3 aus. 
 
Im Viertelfinale geht es für Zverev am Freitag nun gegen Adrian Mannarino, der sich mit 6:3, 6:3 gegen Kitzbühel-Sieger Miomir Kecmanovic durchsetzen konnte. Zuvor steht aber noch ein anderes hochinteressantes Match an. Gemeinsam mit Bruder Mischa kommt es am Donnerstag zum deutschen Aufeinandertreffen im Doppel gegen die frisch gebackenen French-Open-Champions Krawietz und Mies. Die „KraMies“ sollten eigentlich ebenfalls am Mittwoch ihr erstes Match seit dem Paris-Triumph bestreiten, profitierten dann aber von einem Walkover. 

(Bild © bett1HULKS / Paul Zimmer)

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Maximilian Bohne
am 21.10.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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