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Auf dieses New-York-Revival freut sich Zverev

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23.10.2020|09:55 Uhr|von Dennis Ebbecke
Auf dieses New-York-Revival freut sich Zverev

Nach seinem Triumph beim ersten Köln-Turnier am vergangenen Wochenende hat Alexander Zverev nun auch den zweiten Titel in der Domstadt ins Visier genommen. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg - insbesondere mit Blick auf das Viertelfinale am Freitagabend, in dem der DTB-Spieler auf den unbequemen Adrian Mannarino trifft.

Kürzlich hatte Zverev betont, dass er es grundsätzlich mag, sich bereits in den ersten Runden eines Turniers mit starken Kontrahenten zu duellieren. Dieser "Wunsch" wurde ihm bei den bett1HULKS Championships nun erfüllt, denn der Franzose gilt als harter Brocken. Obwohl er mit seinen 32 Jahren noch nie die Top 20 erklimmen konnte, wird ein Match gegen ihn für nahezu keinen Spieler der Welt zu einem Selbstläufer.

Neuauflage des US-Open-Duells

Wie schwierig es ist, Mannarino zu bezwingen, musste "Sascha" im September bei den US Open am eigenen Leib erfahren. Mit seiner unkonventionellen, glatten Spielweise verlangte er dem Deutschen in der dritten Runde alles ab und gewann sogar den ersten Satz im Tiebreak - gegen den späteren Finalisten von New York wohlgemerkt.

Nur dank einer außerordentlichen Steigerung konnte der Favorit das Match damals letztlich in vier Sätzen für sich entscheiden. Bei der Neuauflage des Duells wird es für den Weltranglistensiebten gegen die aktuelle Nummer 41 im ATP-Ranking darauf ankommen, von Beginn an konzentriert zu agieren. Da Mannarinos Spielweise mit der keines anderen Spielers auf der Tour vergleichbar ist, braucht man gegen den Franzosen in der Regel etwas länger, um ins Spiel zu finden - ein "Spätstart" kann bei zwei Gewinnsätzen also fatale Folgen haben.

Beste Unterhaltung für die Zuschauer garantiert

Zverev ist gewarnt, wenngleich das Head-to-Head mit 3:0 für ihn spricht. Der Hamburger dürfte sich auf diesen Härtetest ebenso freuen wie die Zuschauer, da es in Mannarino-Matches zumeist überaus unterhaltsam zugeht.

Für "Sascha" geht es vor allem darum, den aktuellen Lauf fortzusetzen, der mit seinem ersten Köln-Sieg im Finale gegen Felix Auger-Aliassime begann und mit seinem Auftaktsieg gegen John Millman (das 3:6 in Satz zwei einmal außen vor gelassen) im zweiten Turnier weiterging. Lediglich im Doppel musste der 23-Jährige an der Seite seines Bruders Mischa am Donnerstag gegen die Landsmänner Kevin Krawietz/Andreas Mies die Segel streichen.

(Bild © imago images / Eibner)

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Dennis Ebbecke
am 23.10.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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