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Zverev auf Titelkurs nach Krimi im New-York-Revival

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23.10.2020|22:15 Uhr|von Adrian Rehling
Zverev auf Titelkurs nach Krimi im New-York-Revival

Das Wiedersehen mit einem unbequemen Gegner hat Alexander Zverev nach einem Kraftakt gemeistert. Ein Franzose, der ihn bei den US Open mächtig ärgerte, tat dies auch in Köln - wurde allerdings erneut nicht zum Stolperstein. Der Weltranglisten-7. aus Deutschland siegte nach einer gelungenen Vorstellung mit 6:4, 6:7, 6:4.

Zverev erwischte einen Blitzstart und nahm dem Franzosen direkt zum Auftakt dessen Aufschlagspiel ab. Die Freude über die 2:0-Führung währte allerdings nur kurz, denn der Linkshänder schlug mit dem Rebreak zurück. Bis 5:4 hatte dann keiner der beiden Akteure Probleme, sein Service durchzubringen. Dann schlug "Sascha" genau im richtigen Moment zu - benötigte dafür allerdings satte vier Break- und Satzbälle, um zu vollenden. Wobei das eher Mannarino übernahm, als er eine an für sich leichte Vorhand hinter die Grundlinie bugsierte.

Im Halbfinale wartet der Paris-Bezwinger

Im zweiten Durchgang gab es dann anfangs auf beiden Seiten jeweils drei Möglichkeiten zu Breaks, aber sowohl Zverev als auch Mannarino ließen alle Chancen liegen. So schien der Aufschlagverlust des Franzosen zum 3:5 die Entscheidung zu bringen, der DTB-Profi brauchte nur noch zum Sieg durchservieren. Doch dass das manchmal gar nicht so einfach ist, bekam Zverev dann mit dem Rebreak zu spüren. Wenig später musste sich der Deutsche längere Zeit behandeln lassen, die linke Hüfte schmerzte sichtlich. "Sascha" biss auf die Zähne, verzog allerdings auch immer wieder das Gesicht und bewegte sich sehr unrund. Hatte zur Folge, dass Mannarino im Tiebreak auf 5:2 davonzog und die Führung nicht mehr hergab.

Zverevs Blick ging zu Papa Alexander Senior rüber. Soll ich weitermachen oder nicht? Die Antwort lautete erst einmal: Ja, er machte weiter. Und versuchte, die Ballwechsel kurz zu halten. Hieß beim eigenen Aufschlag: Volles Risiko. Es machte sich bezahlt, denn die ersten vier Aufschlagspiele holte sich der Topfavorit zu Null, 15, 30 sowie noch einmal zu Null. Mittendrin gelang passenderweise nach einem überragenden Return beim Breakball das Break - und damit auch die Vorentscheidung. Dieses Mal ließ sich Zverev die Führung nämlich nicht mehr nehmen.

Im Halbfinale wartet nun am Samstag (ab 19 Uhr) der Italiener Jannik Sinner. Der 19-Jährige bezwang den Franzosen Gilles Simon nach einer abwechslungsreichen Partie mit 6:3, 0:6, 6:4. Erst vor drei Wochen kreuzten sich die Wege von Zverev und Sinner, als der Youngster im French-Open-Viertelfinale nach einem bärenstarken Auftritt triumphierte.

(Bild (c) imago images / Eibner) 

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Adrian Rehling
am 23.10.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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