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Zverev brilliert gegen French-Open-Schreck Sinner

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24.10.2020|20:55 Uhr|von Adrian Rehling
Zverev brilliert gegen French-Open-Schreck Sinner

Alexander Zverev nimmt erfolgreich (eine kleine) Revanche für Paris. Nach der Viersatz-Niederlage im Viertelfinale der French Open zeigt "Sascha" beim Heimspiel in Köln die perfekte Antwort. Nach zwei überaus unterhaltsamen Durchgängen siegt er gegen Jannik Sinner mit 7:6, 6:3.

Im ersten Satz war es an Jannik Sinner, die erste Duftmarke zu setzen. Ließ er beim Stand von 2:1 zuerst noch drei Breakbälle beim 0:40 aus, so ermöglichte Zverev ihm zuerst mit einer zu lang geratenen Vorhand und dann mit einem haarscharf verzogenen Rückhand-Passierball doch noch das Break. Mit drei starken Aufschlagspielen, jeweils zu 15, und geduldig aufgebauten Punkten zog der Italiener bis zum 4:1 davon. Doch "Sascha" wehrte sich. Angefangen mit einem durchgerungenen Aufschlagspiel, fortgesetzt mit einem Break zu Null sowie einem Aufschlagspiel zu 15 hinterher. 4:4 statt drohender Satzverlust. 

Nun begann ein kleines Breakfestival. Sinner und Zverev gaben jeweils im Wechsel ihr Service ab, sodass der Tiebreak die Entscheidung im ersten Durchgang bringen musste. Mit einem knallharten Vorhand-Winner erspielte sich Deutschlands Nummer eins das 3:1, um die Führung bis zum 6:2 auszubauen. Den zweiten Satzball vollendete Zverev dann nach einem unglaublichen Punktgewinn zur Satzführung, die gesamte Bank des Deutschen feierte das 7:6 nach exakt 59 Minuten. 

Endspiel-Revival mit FAA ist möglich

Der zweite Satz ging genauso schwungvoll weiter aus Zverevs Sicht. Der DTB-Profi erspielte sich in nicht einmal zehn Minuten einen komfortablen 3:0-Vorsprung. Beim Stand von 4:1 hatte der Weltranglisten-7. sogar die Chance aufs Doppelbreak, ließ den einen Breakball allerdings ungenutzt. Wie auch Sinner direkt im Anschluss, als es der Italiener verpasste, seinen frühen Aufschlagverlust wieder wettzumachen. Beim Stand von 5:3 servierte Zverev dann zum Matchgewinn - und machten diesen zu Null perfekt.

Auf seinen Endspielgegner muss Zverev noch warten. Unmittelbar im Anschluss werden Diego Schwartzman und Felix Auger-Aliassime den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Sollte der Kanadier gewinnen, dann käme es am Sonntag zur unmittelbaren Köln-Revanche, denn erst vor sechs Tagen gewann Alexander Zverev glatt mit 6:3, 6:3 gegen FAA.

Das Finale steigt um 19 Uhr. Im "Vorspiel" wollen sich Kevin Krawietz/Andreas Mies den Titel im Doppel sichern. Die French-Open-Helden treffen ab 16 Uhr auf Raven Klaasen/Ben McLachlan.

(Bild (c) imago images / Eibner)

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Adrian Rehling
am 24.10.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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