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„Krawev“ ohne Fortune beim Debüt

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02.11.2020|19:58 Uhr|von Björn Walter
„Krawev“ ohne Fortune beim Debüt

In Köln standen sich Kevin Krawietz und Alexander Zverev noch als Gegner gegenüber, heute kämpften sie gemeinsam für den Sieg. Weil Andreas Mies aufgrund von leichten Knieschmerzen auf das Masters in Paris-Bercy verzichten musste, holte sich der zweifache French-Open-Champion im Doppel einen prominenten Ersatz an die Seite. Aus „Kramies“ wurde also kurzerhand „Krawev“.

Mit dem Premierensieg hat es allerdings nicht geklappt. Das neue DTB-Gespann unterlag Marcus Daniell/Philipp Oswald in einem sehenswerten Erstrundenmatch mit 6:7 (5), 4:6. Krawietz hatte mit der neuseeländisch-österreichischen Kombo bereits im Halbfinale von Köln Bekanntschaft gemacht.

Unabhängig vom Resultat war den beiden Deutschen der Spaß am gemeinsamen Doppel-Auftritt deutlich anzusehen. Während eines Wechsels saßen Zverev und Krawietz plaudernd mit einem breiten Lächeln im Gesicht nebeneinander – ein schönes Bild!

Zverev und Krawietz können trotz Niederlage lächeln

Sportlich lief es nicht ganz so rund. Die Feinabstimmung konnte logischerweise nicht zu 100 Prozent passen. Dennoch präsentierte sich das neu formierte Doppel beachtlich. Im ersten Satz gingen Zverev/Krawietz sogar mit 4:3 in Führung. Der Breakvorteil war allerdings schnell wieder dahin. Im Tiebreak waren Oswald und Daniell dann zu abgezockt, um eine 4:1-Führung noch aus der Hand zu geben. Ein Volleystopp des Neuseeländers besiegelte den Satzgewinn für das erfahrenere Duo.

„Krawev“ ließen sich davon allerdings nicht sonderlich beeindrucken. Auch im zweiten Durchgang hatten die beiden DTB-Asse große Chancen, den Satz für sich zu entscheiden. Nachdem beim Stand von 4:4 jedoch drei Breakchancen ungenutzt blieben, kassierten Zverev und Krawietz im nächsten Aufschlagspiel die bittere Quittung. Ein Service-Winner von Philipp Oswald beendete kurz darauf endgültig alle Hoffnungen aufs Weiterkommen.   

(Bild © imago images / Eibner)

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Björn Walter
am 02.11.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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