Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

3 Stunden! "Sascha" gewinnt irres Drama in Paris

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
05.11.2020|22:30 Uhr|von Maximilian Bohne
3 Stunden! "Sascha" gewinnt irres Drama in Paris

Alexander Zverev ist beim ATP-Masters von Paris mit einiger Mühe ins Viertelfinale eingezogen. In drei knappen Sätzen bezwang die deutsche Nummer eins Adrian Mannarino mit 7:6 (11), 6 (7):7, 6:4.

Wie schon in New York und Köln: Tiebreak muss entscheiden
 
Mit einer echten Gala war „Sascha“ Zverev am Mittwoch ins letzte Masters-Turnier der Saison gestartet. Gegen Kitzbühel-Champion Miomir Kecmanovic gab der 23-Jährige gerade einmal vier Spiele ab. Auch gegen Mannarino startete Zverev solide. Der Aufschlag funktionierte gut und mit dem Break zum 4:3 schien auch beim Return der Bann gebrochen. Doch der Franzose fightete sich sofort zurück und glich postwendend wieder aus. Der Weltranglisten-36. verteilte die Bälle jetzt sehr gut und brachte seinen Gegenüber zwar ohne das große Tempo, dafür aber mit großer Präzision und viel Gefühl immer wieder in Verlegenheit. Auch im dritten Duell innerhalb weniger Wochen musste ein Tiebreak her.
 
In New York und Köln hatte sich beide Male Mannarino durchsetzen können und auch dieses Mal hatte der 32-Jährige seine Chancen. Im 16-minütigen Tiebreak musste Zverev gleich drei Satzbälle abwehren, ehe beim eigenen fünften eine Rückhand Mannarinos knapp zu lang geriet. Nach bereits mehr als einer Stunde begrüßte Zverev die knappe Satzführung mit einem lauten Jubelschrei.

Zverev holt drei Rückstände auf – und muss den Satz doch abgeben

Wie schon nach dem ersten Break musste Zverev  auch nach dem zweiten Durchbruch gleich einen Rückschlag hinnehmen. Sofort breakte Mannarino zu null, während Zverev immer wieder aus dem Konzept geriet. Aber „Sascha“ blieb dran, holte zwei Break-Rückstände auf und ging zum 5:4 erstmals wieder in Führung. Auch dieser Satz musste im Tiebreak entschieden werden und wieder bewies "Sascha" beeindruckende Comeback-Qualitäten. Mit fünf Punkten in Serie drehte er einen schnellen 0:4-Rückstand und erspielte sich seinen ersten Matchball. Doch auch Mannarino zeigte keine Nerven, wehrte ab und nutzte seine zweite Gelegenheit zum Satzausgleich. 

Im dritten Durchgang entwickelte sich ein echter Nervenkrimi. Obwohl Zverev dem Break dicht auf den Fersen war, blieb das Match offen und ausgeglichen. Im neunten Spiel erkämpfte der DTB-Star sich dann drei weitere Gelegenheiten zum Break - und zur Vorentscheidung. Bei der dritten versagten Mannarino bei einem leichten Volley die Nerven und plötzlich hielt Zverev alle Trümpfe in der Hand. Und der Vorsprung reichte: Nach genau drei Stunden Spielzeit verwandelte der Weltranglistensiebte zum hauchdünnen 7:6 (11), 6(7):7, 6:4 und bejubelte den Einzug ins Viertelfinale. 

(Bild © imago images / IP3Press)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Maximilian Bohne
am 05.11.2020 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

» Zu den Beiträgen von Maximilian Bohne