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"Sascha" fertigt "Stan the Man" ab

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06.11.2020|22:45 Uhr|von Adrian Rehling
"Sascha" fertigt "Stan the Man" ab

Ein dreifacher Grand-Slam-Sieger und ehemaliger Weltranglisten-3. als Lieblingsgegner? Klingt überaus skurril, ist aber im Fall von Alexander Zverev tatsächlich so. Gegen Stan Wawrinka durfte "Sascha" im Paris-Viertelfinale den vierten Sieg im vierten Spiel feiern, gewann mit 6:3, 7:5.

Der erste Satz war - bis auf eine Ausnahme - eine äußerst schnelle Angelegenheit. Die neun Spiele dauerten nur 32 Minuten. Doch einer der entscheidenen Punkte hatte es in sich, denn am Ende einer 33-Schläge-Rallye holte sich Zverev das erste Break zum 3:2. Es war der Beginn eines kleinen Breakfestivals, gleich vier der fünf Aufschlagspiele vom 2:2 bis zum 6:3 gingen verloren. Wawrinka gab sogar dreimal in Serie ab, begünstigte zudem mit einem Doppelfehler den ersten Satzball, den er mit einem leichten Vorhand-Fehler quasi selbst verwandelte. Zverev ballte die Faust, wusste um diese wichtige Satzführung.

Wawrinka schwächelt unerklärlich bei der Vorhand

Im zweiten geriet der DTB-Profi zwischenzeitlich ins Stocken. Wawrinka hingegen fand besser in Spiel, holte sich folgerichtig das Break zum 3:2. Doch genau in dem Moment, als der Schweizer zum Satzgewinn servierte, schlichen sich wieder unerklärliche Fehler ein. Gleich zwei davon beim Stand von 5:4 und 30:30, als Stan zwei leichte Vorhände in Serie verzog. Zverev nutzte die Gunst der Gelegenheit, holte sich mit dem vierten Breakball das vierte Break und sicherte sich mit einem lockeren Aufschlagspiel zu 15 zumindest schon einmal den Tiebreak. Nun stand der Eidgenosse mit dem Rücken zur Wand. Und konnte dieser brenzligen Situation auch nicht mehr entkommen. Zwar kämpte sich Wawrinka in den Tiebreak, lag hier aber schnell mit 0:4 hinten. "Sascha" beendete mit einem Aufschlagwinner die Partie und feierte den vierten Sieg im vierten Spiel gegen Stan Wawrinka. Und jubelte im On-Court-Interview: "Ich hatte im gesamten Match nur ein schlechtes Spiel und bin glücklich, hier zum ersten Mal im Halbfinale zu sein. In der Vergangenheit habe ich mich hier nie gut gefühlt - vielleicht, weil ich sonst müde von der Saison war. Das ist diesmal anders."

Im Halbfinale wartet am Samstag der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal (ab 16.30 Uhr, live bei Sky). Der Spanier drehte gegen seinen Landsmann Pablo Carreno Busta einen Satzrückstand noch um und gewann mit 4:6, 7:5, 6:1. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell bekommen es Daniil Medvedev (6:3, 6:1 gegen Schwartzman) und Milos Raonic (6:3, 3:6, 7:6 gegen Humbert) miteinander zu tun.

(Bild (c) imago images / IP3press)

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Adrian Rehling
am 06.11.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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