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So verrückt serviert die Nummer 795 der Welt

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10.11.2020|14:00 Uhr|von Björn Walter
So verrückt serviert die Nummer 795 der Welt

Stell dir vor, du bist Tennisprofi und servierst wie ein Spieler aus dem Club von nebenan. Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Beim ITF-Turnier in Heraklion stellte Sapfo Sakellaridi unter Beweis, dass ein lehrbuchmäßiger Aufschlag keine Grundvoraussetzung ist, um bis auf Rang 795 der Weltrangliste zu klettern.

Die erst 17-jährige Griechin warf den Ball gerade so auf Kopfhöhe, um ihn extrem weit rechts von sich mit sehr viel Seitschnitt übers Netz zu bugsieren. Eine gelinde gesagt seltsame Technik, die Sakellaridi sowohl auf der Einstand- als auch auf der Vorteilsseite gewinnbringend einsetzte.

Der Erfolg gibt ihr allerdings Recht. Während der Teenager letzte Woche das Viertelfinale in Heraklion erreichte, scheiterte sie beim Event zuvor in der Qualifikation lediglich an der ehemaligen Nummer 26 der Welt, Tamira Paszek.

Erinnerungen an Karsten Braasch werden wach

Ob Sakellaridi mit dieser Aufschlagbewegung jedoch eine große Karriere bevorsteht, darf bezweifelt werden. Durch den niedrigen Ballwurf kann sie der Kugel zwar extrem viel Schnitt mitgeben, die Power bleibt aber überschaubar.

Ein Unikat ist Sakellaridi allerdings nicht. Auch früher gab es bereits Tennisprofis mit sehr ungewöhnlicher Aufschlagtechnik. Beispielweise Karsten „Katze“ Braasch. Der unkonventionelle Linkshänder aus Deutschland, der sich nach dem Match auch gerne mal eine Zigarette ansteckte, machte mit dem sogenannten „Korkenzieher-Aufschlag“ von sich reden.

(Bild © imago images / Panthermedia)

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Björn Walter
am 10.11.2020 gepostet von:
Björn Walter
Redakteur
Schlägt aus dem zweiten Stock auf, kennt gute Beinarbeit jedoch nur vom Hörensagen. Tennis-Allzweckwaffe mit Herz für amüsante Geschichten abseits des Centercourts. In Redaktionskreisen als Ein-Mann-La-Ola-Welle für Rafael Nadal erprobt. Auch aktiv mit Laufschuhen und Rennrad.

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