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"Domi" brilliert in der Finals-Final-Revanche

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15.11.2020|17:55 Uhr|von Adrian Rehling
"Domi" brilliert in der Finals-Final-Revanche

Die - zumindest kleine - Revanche ist geglückt. In einer Wiederauflage des 2019er-Endspiels siegt nun der damalige Gratulant.

Wie es das Auslosungsglück so wollte, trafen Dominic Thiem und Stefanos Tsitsipas direkt zum Auftakt der ATP Finals in London aufeinander. Die beiden Akteure, die im vergangenen Jahr das letzte Match das Jahres bestritten und dabei begeistert hatten. Der Sieger 2019: Stefanos Tsitsipas nach einem Dreisatz-Krimi. Der Sieger 2020: Dominic Thiem nach einem Dreisatz-Fight (7:6, 4:6, 6:3).

Thiems irre Erste-Satz-gewonnen-Spiel-gewonnen-Bilanz

Früh hatte Thiem die erste Chance auf den ersten Nadelstich, allerdings blieb beim 1:1 und Breakball der Rückhand-Passierball knapp an der Netzkante hängen. Der Grieche im Glück. Bei den nächsten beiden Breakmöglichkeiten des Österreichers benötigte Tsitsipas dann keinen höheren Beistand, sondern packte beim 3:3 und 15:40 gleich zweimal eine bärenstarke Aufschlag-Volley-Kombi raus. Thiem hatte hingegen beim eigenen Service überhaupt keine Probleme, sodass der Tiebreak entscheiden musste. 

In diesem holte Tsitsipas das erste Mini-Break zum 2:1, war beim 5:3 nur noch zwei Punkte von der so wichtigen Satzführung entfernt. Doch plötzlich klappte beim Griechen wenig - und beim Österreicher alles: Vorhand-Passierball zum 4:5, Aufschlagwinner zum 5:5, erneuter Aufschlagwinner zum 6:5, dann das spektakuläre Highlight beim Satzball. Tsitsipas ließ eine riesige Chance am Netz liegen, "Domi" kämpfte sich in den Ballwechsel zurück und schlug mit dem ersten Satzball nach 55 Minuten zu. Der Weltranglisten-3. ballte die Faust, sein Trainer Nicolas Massu auf der Tribüne ebenfalls.

Das Duo wusste: Gewinnt Dominic Thiem den ersten Durchgang, dann ist er kaum zu bezwingen. Genauer gesagt gelang dieses Kunststück in 2020 nur einem einzigen Profi, nämlich Hubert Hurkacz beim ATP Cup Anfang Januar. Tsitsipas schien auf diese Statistik allerdings erst einmal wenig Wert zu legen. Beim 1:1 erspielte er sich seine ersten beiden Breakchancen überhaupt, um die zweite mit einem hervorragenden Vorhand-Passierball zu verwandeln. Diese Führung ließ sich die Nummer sechs bis zum Satzausgleich nicht mehr aus der Hand nehmen.

Im dritten Durchgang schien sich Thiem dann an seine brutale Erste-Satz-gewonnen-Spiel-gewonnen-Bilanz zu erinnern. Beim 1:0 und Aufschlag Tsitsipas drehte er ein 30:15 noch zu seinen Gunsten, erspielte sich mit einem herrlichen Vorhand-Return-Winner den Breakball, um dann ganz überlegt mit einem Stop zum 2:0 vollenden. Der ÖTV-Profi hielt die Führung und verwandelte mit einem Aufschlagspiel zu 15 zum wichtigen Auftaktsieg und der gelungenen Endspiel-Revanche. Ein Hammer-Auftakt in London!

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(Bild (c) imago images / GEPA pictures)

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Adrian Rehling
am 15.11.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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