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Pospisil verpasst Routinier einen Bagel - Finale perfekt

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13.11.2020|19:05 Uhr|von Dennis Ebbecke
Pospisil verpasst Routinier einen Bagel - Finale perfekt

Raonic, Shapovalov und Auger-Aliassime: Diese drei Profis bestimmen aktuell das kanadische Tennis. Und ausgerechnet in der Phase, in der insbesondere die beiden Letztgenannten das Heft immer mehr in die Hand nehmen, meldet ein weiterer Kanadier ansprüche an, dem der ganz große Wurf bis dato noch nicht gelungen ist: Vasek Pospisil. Der 30-Jährige steht nach seinem 6:7 (6), 6:2, 6:0-Sieg über Richard Gasquet im Finale von Sofia.

Noch nie konnte der Weltranglisten-74. bei einem ATP-Turnier triumphieren, jetzt ist er nicht mehr weit davon entfernt. Pospisil kann - unabhängig vom Final-Ausgang gegen Jannik Sinner - auf ein starkes Jahr zurückblicken, in dem er bei den US Open bis ins Achtelfinale vordringen und zwei Endspiele (Montpellier im Februar und eben Sofia im November) erreichen konnte.

Aufschlagstarker Pospisil überrumpelt Gasquet

Im Halbfinale gegen den 34-jährigen Routinier Gasquet machte Pospisil (fast) alles richtig - mit Ausnahme des Tiebreaks in Satz eins, den er nach einer zwischenzeitlichen 5:3-Führung denkbar knapp mit 6:8 verlor. Dass der Kanadier den zweiten Durchgang umso deutlicher mit 6:2 für sich entschied, war mit Blick auf die Zahlen keine allzu große Überraschung. Denn: Pospisil servierte stark. In drei Sätzen musste er lediglich einen Breakball hinnehmen, den er darüber hinaus abwehren konnte. Auch die Ass-Statistik sprach mit 19:1 klar zugunsten des siegreichen Spielers.

Auch wenn Gasquet zuweilen mit Raffinesse und Erfahrung punkten konnte: Mit Blick auf den gesamten Matchverlauf war der verlorene Tiebreak in Satz eins aus Sicht Pospisils eher ein Betriebsunfall.

6:0 (!) im dritten Satz

Im dritten Satz brachen dann alle Dämme und der Nordamerikaner marschierte zu seinem vierten Sieg (bei zwei Niederlagen) gegen den in der Weltrangliste besser platzierten Franzosen (ATP #49). Am Ende sprang sogar ein ungefährdeter Bagel heraus - 6:0! Um seinen ersten ATP-Titel einzufahren, wird sich Pospisil jedoch keine Ausrutscher wie in Satz eins erlauben dürfen. Sein Gegner, das südtiroler Top-Talent Sinner, hat in seinem Halbfinale gegen den Franzosen Adrian Mannarino gezeigt, dass seine Form ebenfalls stimmt.hat in seinem Halbfinale gegen den Franzosen Adrian Mannarino gezeigt, dass seine Form ebenfalls stimmt. Fest steht: Es wird einen weiteren Profi geben, der 2020 seinen ersten (regulären) ATP-Sieg feiern darf. Sinner konnte 2019 die Next Gen ATP Finals für sich entscheiden.

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(Bild (c) imago images / GEPA pictures)

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Dennis Ebbecke
am 13.11.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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